2/24: HANDELN NUTZT UNS, ALLEN!

Der Club of Rome sagte bereits 1972 die „Grenzen des Wachstums“ voraus. Jahrzehnte später – im Jahr 2018 - heißt ein aktuelles Buch „Wir sind dran“.

Faktencheck 2/24 vom 02.12.2018

Erd-Überlastungs-Tag: Weckruf oder weiter so?

fake: Nur Wirtschaftswachstum sichert Wohlstand und Vollbeschäftigung…

Fakt: Eine der Kernaussagen des Stern-Report ist: Nicht handeln wird teurer!

Der Club of Rome sagte bereits 1972 die „Grenzen des Wachstums“ voraus. Jahrzehnte später – im Jahr 2018 heißt ein aktuelles Buch „Wir sind dran“. Das Ziel der Weltwirtschaft aber bleibt grenzenloses Wachstum und blendet übermäßige Belastungen für Mensch/Mitwelt sowie maßlosen Ressourcenverbrauch weiter aus.

Auch der gestrige breite PROTEST für unseren PLANETEN bei der Doppel-Demo in Berlin und Köln zeigt sehr deutlich, was immer mehr Menschen wirklich wichtig ist.

FAZIT: Was tun! Bis heute wird nicht beziffert, wie viel höhere Kosten uns zur Bekämpfung von Klimafolgen-Aufwand erwarten. Dabei könn(t)en bundesweit Datenbanken zur Ermittlung belastbarer Entscheidungsgrundlagen genutzt werden, um zukunftsfähige Politik daran auszurichten.

Auch muss der mit Wirkung vom 01.01.2017 in nationales Recht umgesetzte EU-Richtlinie zur Nicht Finanziellen Erklärung (NFE) Nachdruck verliehen werden. Was bitte soll eine Berichtspflicht nur im eigenen Unternehmen und ohne externe Kontrolle und Sanktion/en ernsthaft bewirken?

Spannend bleibt, auf was die Staatengemeinschaft bei der diesjährigen Welt-Klimakonferenz (COP24) verständigt, um die in 2015 verabredeten Ziele mit vereinten Kräften zu erreichen!

Hintergrund/Links

1972: Club of Rome „Grenzen des Wachstums“:
https://www.nachhaltigkeit.info/…/entstehung_des_berichtes_…
2008: Stern-Report „Kosten des Klimawandels“
http://www.oekosystem-erde.de/html/stern_report.
2017: Kilian Rüfer, Energieblogger
https://www.dialog-energie-zukunft.de/keine-energiewende/…
seit 2013: Klimafolgen-Aufwandsbericht Wetter/Ruhr
http://agenda21-wetter.de/category/klimafolgenaufwand
Am 1. August 2018 überstieg der weltweite Verbrauch an natürlichen Ressourcen die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen. In 1972 lwar dies erst kurz vor Weihnachten der Fall. Bezogen auf das Wirtschaften in Deutschland war dies bereits der 1.5.2018. Konkret heißt das: wir haben in nur vier Monaten die Ressourcen eines ganzen Jahres verbraucht!
http://www.overshootday.org/
Cartoon-Quelle: dgs/R. Mährlein (03/2017- und unverändert aktuell)

Termine:

4. Dezember um 19 Uhr im Codeks, Moritzstr. 14 W-Elberfeld, Arrenberg
Deine Hand für Europa (3v3) „KONTROVERSE: Zukunftskunst vs Gegenwartspraxis“
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Um­welt und Energie, diskutiert als »Zu­kunftskünstler« mit Praktikern aus der gegenwärtigen Wirtschaft über die Chan­cen der Transformation. Im Gespräch mit Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeis­ter der Stadt Remscheid, Daniel Kolle, Geschäftsführer Verdi Bezirk Köln und Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer Bergische Gesellschaft, wird der Frage nachgegangen, welche Barrieren dem Wandel zu einer sozial und ökologisch gerechteren Welt im Wege stehen – und wie man sie intelligent beseitigt. Veranstalter: Aufbruch am Arrenberg e.V.
https://www.facebook.com/events/291835904947572/?notif_t=event_aggregate&notif_id=1537850617332324Zukunft

Last but not least:
Allen einen gemütlichen ersten Advent!

Patenschaft:
EnergiE zum Leben, auch in W-Nord (E-W-Nord) www.w-nord.de

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