Tierschutzzentrum Wuppertal – Pechpfoten gewinnen auch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf

Seit 12 Uhr wurde am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt. Nun steht fest: Die Pechpfoten gehen erneut als Gewinner aus dem Verfahren hervor.
Damit endet nach Jahren des Stillstands, der Unsicherheit und des Wartens ein Rechtsstreit, der das Projekt über lange Zeit ausgebremst hat.
Hinter dem Tierschutzzentrum liegen unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden, viel persönlicher Einsatz, erhebliche finanzielle Mittel und jede Menge Nerven. Es wurde gebaut, geplant, organisiert und immer wieder weitergemacht.
Für die Pechpfoten geht es dabei um weit mehr als nur ein Gebäude. Es geht um einen festen Ort für Haustiere, vor allem Hunde und Katzen, die ihr Zuhause verloren haben. Um Versorgung, Unterbringung und Vermittlung. Und um eine dauerhafte Perspektive für den Tierschutz in Wuppertal.
Seit der Schließung des Tierheims in Vohwinkel im Jahr 2016 hat Wuppertal kein eigenes Tierheim mehr. Petitionen, politische Gespräche, öffentliche Unterstützung und zahllose Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben diesen Weg begleitet.
Heute hat sich dieses Durchhalten ausgezahlt. Das ist kein Etappensieg mehr.
Das ist der Durchbruch, auf den Pechpfoten e.V., seine Mitglieder, Helfer und Unterstützer seit Jahren gewartet haben.
Jetzt kann wieder das in den Mittelpunkt rücken, worum es von Anfang an ging: Das Tierschutzzentrum fertigzustellen und einen festen Ort für Tiere zu schaffen, die Hilfe brauchen.
Heute wurde nicht nur ein Prozess gewonnen.
Heute beginnt ein neues Kapitel für den Tierschutz in Wuppertal. (C.O)
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