28.02.2026Claudia Otte
Stadt stattet Sportplätze mit Defibrillatoren aus
Foto: Stadt WuppertalDer von Jörg Wolff gegründete Verein hat sich inzwischen aufgelöst. „Aber die Idee haben wir gern aufgegriffen, denn Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit für solche lebensrettenden Geräte auf den Sportplätzen, wo viele Menschen zusammenkommen, steht außer Frage“, so Alexandra Szlagowski, Leiterin des Sport- und Bäderamtes.
Ziel ist es, die Sicherheit auf den Sportanlagen weiter zu erhöhen und im Notfall schnelle Hilfe zu ermöglichen. Sportdezernent Matthias Nocke: „Mit der flächendeckenden Ausstattung der Sportplätze und der gezielten Schulung der Verantwortlichen vor Ort leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Prävention und zur Stärkung der Sicherheit im Sport- und Freizeitbereich.“
Ein AED bietet Sicherheit für alle Anwesenden, nicht nur für die Aktiven. Auch die Zuschauer profitieren davon.
Für die städtischen Sportplätze wurden daher insgesamt 27 sogenannte AED-Geräte angeschafft, die bei einem Herzstillstand einfach anzuwenden sind und Leben retten können.
Damit die Platzwarte und Vereinsvertreter auch wissen, wie die Defibrillatoren zu bedienen sind, hat Tim Wahl-Petersen vom Sport- und Bäderamt für den heutigen Montag, 23. Februar, zu einem Schulungstermin eingeladen. „Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde und da sollten die Handgriffe sitzen“, sagt er. Die Schulung übernimmt Lars Petig von der Erste-Hilfe-Schule Wuppertal.
Die Defibrillatoren werden an gut zugänglichen und deutlich gekennzeichneten Stellen auf den Sportplätzen installiert.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff betont: „Mein Dank gilt dem Verein Sportstadt Wuppertal für die Initialzündung und unserem Sport- und Bäderamt für die konsequente Umsetzung. Mit diesen Defibrillatoren investieren wir in das, was wirklich zählt: die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“
Die Kosten für die Geräte (inklusive aller Materialien, der Beschilderung und der Wandkästen) in Höhe von 50.906,98 Euro übernimmt das Sport- und Bäderamt. Darin enthalten sind auch die Wartungskosten.
Quelle: Stadt Wuppertal
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