Nebelparder-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo

Erst jetzt gab der Zoo bekannt, dass im vergangenen September die Zucht der bedrohten Großkatzen gelungen ist.

Erst zum dritten Mal gab es Nachwuchs bei den Nebelpardern im Wuppertaler Zoologischen Garten. Das Foto zeigt einen Artgenossen aus einem US-Zoo.

Beim Wuppertaler Zoo freut man sich über Nachwuchs bei den Nebelpardern. Die Zucht der bedrohten Raubkatzen ist äußerst schwierig und gelingt nur selten. Die drei Jungen, ein Männchen und zwei Weibchen, kamen schon im vergangenen September zur Welt, allerdings verließen die scheuen Katzen die Wurfbox erst nach mehreren Monaten. Vor 29 Jahren hatte es zuletzt einen erfolgreichen Wurf im Wuppertaler Zoo gegeben.

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Der Nebelparder (Neofelis nebulosa) sieht entfernt einem Leoparden ähnlich, ist aber kleiner und hat größere, nebelhafte Flecken, denen er seinen Namen verdankt. Verbreitet ist der Nebelparder im Südosten Asiens. Wegen seines schönen, weichen Fells, das bis zu 2000 US-Dollar einbringt, wurde der Nebelparder in der Vergangenheit stark bejagt. Auch heute noch wird er von Wilderern verfolgt, die es oft auch auf seine Knochen abgesehen haben, die in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung finden. Seine langen Eckzähne sind bei indigenen Völkern für medizinische und zeremoniale Zwecke begehrt. Die Hauptbedrohung geht aber heute von der Zerstörung seines Lebensraumes aus.

(Wikipedia)

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Foto (Nebelparder in einem US-Zoo): Joanne Merriam

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