Filmpremiere »Ich gehöre nicht dazu«

Filmpremiere am 16.11.2021 um 19:00 in der Alten Feuerwache Wuppertal (Gathe 6) Mit Publikumsdiskussion Eintritt: 4,– *

Filmpremiere »Ich gehöre nicht dazu« – Wenn Einsamkeit krank macht

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am 16.11.2021 um 19:00

in der Alten Feuerwache Wuppertal (Gathe 6)

Mit Publikumsdiskussion

Eintritt: 4,– €*

 

Die Filmaufführung findet mit einem Corona-Schutz- und Hygienekonzept und Maskenpflicht statt.

Kartenreservierungen über: www.medienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

Der Film ist nach der Premiere als Bildungsmittel auf DVD und als Streaming/Download erhältlich über www.medienprojekt-wuppertal.de.

 

 

»Ich gehöre nicht dazu« – Wenn Einsamkeit krank macht

 

In diesem Film berichten mehrere Menschen unterschiedlichen Alters von ihren Erfahrungen mit ungewollter Einsamkeit. Die Folgen von Einsamkeit sind gravierend und betreffen alle Altersgruppen. Einsamkeit bedeutet permanenten Stress. Daraus resultieren Schlafstörungen, ungesunde Ernährung, erhöhter Konsum von Alltagsdrogen, Passivität und Bewegungsarmut. Die gesundheitlichen Konsequenzen reichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu schweren Depressionen und erhöhter Suizidalität. Einsame Menschen haben eine deutlich verringerte Lebensqualität und sterben früher. Ungewollte Einsamkeit ist eine Volkskrankheit, die bis heute in ihrer Tragweite unterschätzt wird.

 

Der Film zeigt, dass Einsamkeit alle Altersgruppen betrifft. Auch junge Menschen erleben in ihrer Familie, in Ausbildung, Schule und Beruf das Gefühl, einfach nicht in diese Welt zu passen. Manche Betroffene schaffen es aus unterschiedlichen Gründen nicht, stabile soziale Bindungen und Beziehungen aufzubauen. Sie erleben ihre Mitmenschen als oberflächlich oder desinteressiert und Gespräche mit ihnen als banal und uninteressant. Gleichzeitig entsteht das Gefühl, dass eigene Bedürfnisse und Themen nicht wahrgenommen werden. Das Fehlen stabiler Bindungen führt im späteren Leben verstärkt zu Frustration, Desillusionierung und psychischen Problemen. Das Leben wird zunehmend als leer und leidvoll wahrgenommen.

 

Der Film zeigt aber auch Menschen, die sich nicht entmutigen lassen und Auswege suchen. Sie beschäftigen sich intensiv mit sich und ihrer Umwelt, finden verborgene Ressourcen und neue Lebensinhalte. So entsteht das Gefühl, das eigene Leben ein Stück weit gestalten zu können und Kontrolle über das eigene Schicksal zu gewinnen.

 

Wir möchten Sie bitten, diese Informationsmaterialien in Ihrer Einrichtung auszulegen oder an Interessierte weiterzuleiten.

 

*Eintritt frei für junge Menschen bis 27 Jahre und Personen, die Leistungen nach dem SGB II | SGB XII erhalten oder einen Wuppertalpass haben.

 

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