Der Ehrenamtspreis 2015 geht an die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte

(M)eine Stunde für Wuppertal: Jury vergibt Ehrenamtspreis 2015 an die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte

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Am letzten Tag der Aktionstage „Ehrenamt“ in den City Arkaden präsentieren die Changemaker, Utopiastadt, die Foodsharer und die Flüchtlingsinitiative Nordstadt ihre Arbeit zwischen den Ständen von (M)eine Stunde für Wuppertal und dem Zentrum für gute Taten. Für Angelika Leibnitz war die Zeit in den City Arkaden ein voller Erfolg: „Wir sind mit zahlreichen Interessierten ins Gespräch gekommen, die wir in unsere Datenbank aufnehmen werden. Mindestens 500 Flyer sind verteilt worden und unsere Trimmräder sind eifrig genutzt worden. Insgesamt haben Besucher 500 km zusammen gefahren. Das sind 2000 Euro für die Weiterqualifizierung unserer Ehrenamtler.“

Im Basement finden schon seit Stunden zahlreiche Aktionen statt. Die Barmer Ersatzkapelle und die Musical Dreamer haben die aufgebaute Bühne bespielt, auf der die Verleihung des Ehrenamtpreises von statten gehen wird. In diesem Jahr wird die Skulptur von Frank Breidenbruch an die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte verliehen.

Aus der Begründung der Jury: „In Zeiten, in denen besonders die Unterstützung von Flüchtlingen im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, soll auf die große generelle Bedeutung des Ehrenamts in der nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt aufmerksam gemacht werden. Mit seiner Kindereisenbahn im Zoo und seinen beliebten Bus-Oldtimern bietet die Stiftung ein alters- und kulturübergreifendes sowie nachhaltiges Angebot, bei dem viele Bürger gar nicht wissen, dass hier Ehrenamtler dahinterstehen.“

Die Preisverleihung wird vom Schirmherrn der Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal, Oberbürgermeister Andreas Mucke und Jurorin Angelika Leibnitz (Zentrum für gute Taten)vorgenommen. In seiner Rede dankt der Oberbürgermeister dem Gründer von ‚(M)eine Stunde für Wuppertal‘, Markus von Blomberg: „10 Jahre (M)eine Stunde für Wuppertal. Das war eine großartige Idee und ist eine großartige Leistung. Danke dafür. Zudem 10 Jahre städtische Servicestelle für das Ehrenamt, 3 Jahre Zentrum für gute Taten. Jeder 3. Wuppertaler ist inzwischen ehrenamtlich tätig – ohne „Ehrenamt löppt nix“, Mucke zeigt auf den Schriftzug hinter ihm an der Wand, der das Motto der gesamten Veranstaltung skizziert und sagt weiter, “ aber das heißt nicht, dass der Staat sich aus seiner Verantwortung zurückziehen darf, beispielsweise aus der Jugenarbeit, der Sport- oder der Kulturunterstützung. Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft, Ehrenamt baut Brücken zu denen, die eine andere Sprache sprechen, zu denen die Zuflucht suchen.“

Jede Nadel auf der Karte zeigt den Ort, an dem eine Initiative, ein Wuppertaler ehrenamtlich tätig ist.Nach 4 Tagen City Arkaden von Passanten gesteckt: Jede Nadel auf der Karte zeigt einen Ort, an dem ein Wuppertaler ehrenamtlich tätig ist ©njuuz

Der Preis erinnert an die Stifterin Monika von Blomberg, die im Dezember nach langer Krankheit verstorben ist und verfügt hat, dass der Preis auch weiterhin von ihren Erben gestiftet wird.

Der Ehrenamtspreis dient dem Ziel, den Geehrten die Anerkennung für ihr Ehrenamt zukommen zu lassen, welches häufig über Jahre im Verborgenen geschieht. Außerdem soll mit dem Preis darauf aufmerksam gemacht werden, wie groß und wie vielfältig der Beitrag der ehrenamtlich Tätigen ist, das Leben in Wuppertal lohnenswert und attraktiv zu machen.

Bisherige Preisträger:

2014: Mirker Freibad Pro Mirke
2013: Barmer Verschönerungsverein
2012: Kultur am Rand e.V.;
2011: Das Education Team des Sinfonieorchesters Wuppertal
2010: Jugendliche der Islamischen Gemeinde Wuppertal & DiTiB-Elberfeld
2009: Ehrenamtliche des Von der Heydt – Museums
2008: Ausbildungsplatzsuchende der Wirtschaftsschule Paykowski
2007: Schüler des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums

Kontakt:

Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte

www.stiftung-regionale-verkehrsgeschichte.de
www.meinestundefuerwuppertal.de

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