20.06.2012

„Es ist wie eine Art Zwang“

Ab sofort werden alle Bürger regelmäßig gefragt, ob sie Organspender werden wollen. Doch was halten Wuppertaler Jugendliche von dieser Gesetzesänderung? Woopt hat nachgefragt.

Am 25. Mai hat der Bundestag die Gesetze zur Organspende geändert. Von nun an erhalten alle Bürger ab 16 Jahren regelmäßig Informationen um das Thema Organspende und werden gefragt, ob sie Organspender werden wollen. Außerdem soll es Beauftragte in Krankenhäusern geben, die sich nur um diese Organisation kümmern. So soll auch dem Problem entgegengewirkt werden, dass Angehörige über die Nutzung der Organe Verstorbener entscheiden müssen. Doch was halten eigentlich die Jugendlichen in Wuppertal von dieser Gesetzesänderung?

„Es ist wie eine Art Zwang“

Rebecca (17 Jahre alt) hat wie die meisten Jugendlichen keinen Organspendeausweis. Sie erzählt mir, was sie von den neuen Gesetzen hält: „Ich habe schon einige Benachrichtigungen erhalten per Brief, E-Mail und so weiter, und ich finde auch, dass es eine gute Möglichkeit ist, anderen Menschen zu helfen. Doch auf mich wirkt das alles wie ein Zwang, dass man sich entscheiden muss, ich denke es sollte mehr freiwillig sein.“ Vermutlich gebe es unter „Zwang“ auch weniger Spender. Außerdem sollten auch Untersuchungen angeboten werden, damit man überprüfen könne, ob man als Spender überhaupt in Frage komme, sagt die 17-Jährige. Bezogen auf die Altersgrenze sagt sie: „Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke Erwachsene können es einfach besser einschätzen.“

„Eine sehr schwere Entscheidung!“

Das sagt Kevin (16 Jahre alt). Allgemein findet er Organspende eine gute Sache, vor allem für die Betroffenen. Er sagt mir: „Es ist gut, da man so informiert werden kann, allerdings finde ich die Altersbegrenzung nicht so gut. Ich finde ab 18 Jahren wäre es besser, denn dann ist man schon viel reifer. Es ist…

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