Wuppertal Institut wieder bei „Woche der Umwelt“

Innovationsschau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 4. und 5. Juni in Berlin

Das Wuppertal Institut präsentiert sich – gemeinsam mit rund 190 weiteren Ausstellenden – am 4. und 5. Juni bei der „Woche der Umwelt“ im Park des Schlosses Bellevue in Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt laden ein zu einem attraktiven Fachprogramm, spannenden Diskussionen und einer großen Innovationsschau rund um eine nachhaltige Zukunft. Die Expert*innenjury wählte das Institut wieder als Aussteller aus. In diesem Jahr präsentieren die Forschenden zwei Stadtwandel-Projekte, veranstalten ein Fachforum zum Thema Nachhaltigkeitstransformation und beteiligen sich an einem weiteren zu Kreislaufwirtschaft.

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Der Amtssitz des Bundespräsidenten verwandelt sich am 4. und 5. Juni 2024 bereits zum siebten Mal in eine Zelt- und Bühnenstadt. Bei der diesjährigen „Woche der Umwelt“ stellen rund 190 Ausstellende sich und ihre innovativen Ideen und Projekte vor. Besucher*innen erhalten darüber hinaus bei Fachforen und Podiumsdiskussionen Einblicke in aktuelle Umweltthemen.

Eine Expert*innen-Jury aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft hat das Wuppertal Institut aus rund 400 Bewerbungen aus ganz Deutschland ausgewählt. Das Institut ist in diesem Jahr mit gleich vier Beiträgen vertreten: Forschende des Instituts stellen zwei Projekte für nachhaltigen Stadtwandel vor, organisieren ein Fachforum zum Thema „Transformation gestalten, Veränderungen bewältigen“ und beteiligen sich an einem weiteren zum Thema „Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen Praxis“.

Wissen aus Wuppertal: Reallabore und soziale Innovationen für Stadtwandel, Fachforen zu Nachhaltigkeitstransformation und Kreislaufwirtschaft

Im Pilotprojekt SInBa (Soziale Innovationen in Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung) betrachten die Forschenden Stadtwandel und den nachhaltigen Umbau des Gebäudebestands nicht als rein technologischen Prozess, sondern unter Praxisbedingungen. In den Städten Wuppertal und Mannheim erproben sie in Realexperimenten konkrete soziale Innovationen, um den Gebäudebestand nachhaltig umzugestalten. Ziel ist es, ganzheitliche Lösungen für ökologische und soziale Herausforderungen zu entwickeln – etwa für die Themenbereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Wohnungsmangel, Gentrifizierung oder Bezahlbarkeit des Wohnens.

Die LesSON-Projektreihe befasst sich mit lebenswerten Straßen, Orten und Nachbarschaften. Sie zielt darauf ab, Straßenräume wieder zu multifunktionalen Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Dazu entwickelten die Forschenden beispielsweise Umbauvisionen für konkrete Straßen und erproben sie in der Praxis. Die gewonnenen Erkenntnisse geben sie in kollaborativen Kommunal-Coachings an Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik weiter. Auf dieer Basis sollen auch in weiteren Städten neue Straßenraum-Entwürfe entstehen, die Klimaanpassung, Verkehrswende und Aufenthaltsqualität gleichermaßen berücksichtigen.

Daneben organisiert das Wuppertal Institut das Fachforum „Transformation gestalten, Veränderungen bewältigen“, das am 5. Juni von 15 bis 16 Uhr stattfindet. Für die gelungene Gestaltung der Nachhaltigkeitstransformation auf gesellschaftlicher und individueller Ebene braucht es ein Set an Kompetenzen, geeignete didaktische Instrumente und Ansätze. Die Konzepte des transformativen Lernens, der transformativen Bildung und der Reallaborforschung präsentieren seitens des Wuppertal Instituts Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Matthias Wanner und Julia Brandt aus dem Forschungsbereich Innovationslabore zusammen mit Dr. Antje Brock von der Freien Universität Berlin und diskutieren mit weiteren Expert*innen und dem Publikum.

In einem weiteren Fachforum, das am 5. Juni von 11 bis 12 Uhr stattfindet, berichten drei Projektunternehmen von ihren Erfahrungen hinsichtlich der „Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen Praxis“. Dr. Carolin Baedeker diskutiert mit weiteren geladenen Gästen darüber, was sie anderen Betrieben für die Transformation empfehlen und welche Chancen und Hindernisse sie auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen. Sie sprechen auch darüber, was Kreislaufwirtschaft für den Klimaschutz bringt und welche Vorteile digitale Produktpässe für Verbraucher*innen und Unternehmen haben.

Woche der Umwelt: Zukunftsthemen auf großer Bühne und mehr als 70 Fachforen

Die Innovationsschau widmet sich aktuellen Aspekten zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz: Es stehen insbesondere die zentralen Herausforderungen unserer Zeit im Fokus – etwa Klimaneutralität und Energiesicherheit, Wasserstofftechnologie, Biodiversität und Ressourcenschutz, nachhaltiger Wandel und sozialer Zusammenhalt. Andere Themen sind Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur und Wirtschaft.

Besucher*innen können aus mehr als 70 Fachforen zu umweltrelevanten Themen wählen: Die Bandbreite reicht von Nachhaltigkeit in der Textil- und Modeindustrie über die Vermeidung von Pestiziden und die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie mit dem umfassenden Konzept einer Circular Economy bis hin zum nachhaltigen Bauen und Sanieren sowie zu Städten und Mooren als „Superhelden im Kampf gegen die Klimakrise“.

In eine Zeltstadt verwandelt sich wie 2016 (Bild) bei der „Woche der Umwelt“ am 4. und 5. Juni der Park von Schloss Bellevue mit fast 200 Ausstellenden und einem bunten Programm rund um das Thema Umweltschutz. Bundespräsident und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) laden gemeinsam zu dieser Innovationsschau für eine nachhaltige Zukunft ein. © Peter Himsel/DBU

https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/8524

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