23.10.2026Bea
Einladung zur Matinee „Lebensraum Garten“
Matinee „Lebensraum Garten“
In der Naturfoto-Ausstellung „Tiere vor unserer Haustür“ geht es um beeindruckende Natur, deren Schönheit und Bedeutung für intakte Lebensgrundlagen. Die BUND-Kreisgruppe Wuppertal lädt herzlich dazu und zur Matinee ein: „Lebensraum Garten“ am 25.10.2026 ab 11 Uhr in die Nachbarschafts-Werkstatt Grüne Ecke Werléstr. 19 in 42289 W-Heckinghausen.
Die Ausstellung ist dort seit Frühjahr 2026 zu sehen:
https://www.njuuz.de/home/gruen/ausstellungs-eroeffnung-tiere-vor-unserer-haustuer/
Seitdem erprobt sich die Grüne Ecke auch als Kunstraum – am kommenden Sonntag ergänzt um kurzweilige Expert*innen-Impulse, praktische Tipps und einen kleinen Imbiss. Schauen Sie gerne vorbei. Wir freuen uns auf Sie und Euch.
Lebensraum Garten als aktiver Artenschutz
In Zeiten schwindender natürlicher Lebensräume stellt auch das Gärtnern einen aktiven Beitrag zum Artenschutz dar, denn naturnahe Gärten mit heimischen Wildpflanzen und vielfältigen Strukturen sind lebendige Ökosysteme und wichtige Rückzugsorte für heimische Tiere. Dabei ist es egal, ob sich diese Gärten direkt am Haus, in einer Kleingartenanlage, im Selbsterntegarten oder sonst wo befinden…
Gesunder Garten ohne Pestizide & Co
Wichtiger Schritt zu einem tierfreundlichen Garten ist der konsequente Verzicht auf chemische Pflanzengifte (Pestizide) und synthetische Dünger. Diese sind künstlich. Sie greifen langfristig massiv in das natürlich-sensible Gleichgewicht ein und entziehen vielen Tierarten dauerhaft die Lebensgrundlage anstatt diese durch organische Kreisläufe zu stärken.
Nützlinge kümmern sich um Schädlinge
Ein gesunder Garten reguliert sich weitestgehend selbst, denn wo keine Chemie eingesetzt wird, entwickelt sich immer wieder Neues bis hin zu Kompost & Co. Dieser kann als natürlicher Dünger genutzt werden. Üblicherweise siedeln sich dann auch Nützlinge an, die auf natürliche Weise Schädlinge in Schach halten.
So legen naturnahe Gärten das Fundament für ein summendes und zwitscherndes Paradies – bestenfalls gleich nebenan…
kleine Nützlinge brauchen wilde Rückzugsorte
Ein Garten muss nicht ständig aufgeräumt sein. Laub- und Totholz –auch als Hecke – schenken der Tierwelt prima Versteckmöglichkeiten. Auch Gräser bieten in der wieder nahenden kälteren Jahreszeit wichtigen Unterschlupf. Eine Brennesselecke macht Sinn: schenkt sie auch uns im Herbst schmack- und nahrhafte Samen, nachdem sie im Frühjahr wichtige Verpuppungs- bzw. Futterpflanze z.B. für Schmetterlinge war.
zum Stöbern
zur Einstimmung:https://www.bund.net/naturgarten/tiere-im-garten/
Kontakt bund.wuppertal@bund.net
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