Demokratie unter Druck Vol. 2

Rechte Narrative - die Rolle der Medien im Klimadiskurs | Podiumsdiskussion des Wuppertal Instituts und des transzent am 22. Januar in der CityKirche

Begriffe wie „Ökodiktatur“ oder „grüne Eliten“ prägen zunehmend den öffentlichen Diskurs. Rechte Narrative stellen notwendigen Klimaschutz gezielt als Bedrohung der Freiheit dar – oft verstärkt durch soziale Medien. Wie beeinflussen diese Erzählungen die gesellschaftliche Transformation? Um diese Frage zu diskutieren, laden das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität Wuppertal und das Wuppertal Institut am 22. Januar 2026 um 18 Uhr zum zweiten Mal in Folge in die CityKirche in Wuppertal ein. Die VeranstaltungDemokratie unter Druck” steht dieses mal unter dem Titel „Rechte Narrative – die Rolle der Medien im Klimadiskurs“.

In den vergangenen Jahren treten vermehrt rechte Narrative im öffentlichen Diskurs über Klimaschutz und Transformationsherausforderungen auf. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung und vor allem der schnellen Verbreitung dieser Erzählungen spielen Medien. Dazu zählen insbesondere soziale Plattformen, auf denen Akteur*innen aus dem rechten Spektrum ihre Botschaften wirkungsvoll platzieren und gegenseitig verstärken können. Die Veranstaltung geht vor diesem Hintergrund der Frage nach, wie solche Narrative entstehen, wer sie verbreitet, wie sie die öffentliche Wahrnehmung über den Klimawandel beeinflussen und damit auch die Bereitschaft, die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, und einer kurzen inhaltlichen Einführung in das Thema von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, folgen drei Impulsvorträge:

Dr. Hauke Dannemann von der Goethe-Universität Frankfurt spricht über die Entstehung rechter Narrative, über völkisch geprägte Deutungsmuster in der Umwelt- und Klimapolitik und setzt sich damit auseinander, wie autoritäre Akteur*innen heute demokratische Leitbilder unterwandern.

Florian Teller von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) geht der Frage nach, wie extrem rechte Akteur*innen den Natur- und Umweltschutz für sich ideologisch instrumentalisieren.

Louisa Pröschel von der Universität Hamburg setzt sich in ihrem Impulsvortrag mit den Debatten insbesondere in den sozialen Medien auseinander und analysiert, inwieweit sich hier ein Kulturkampf abzeichnet.

Im Anschluss diskutieren die Referierenden gemeinsam darüber, welche Bedeutung rechte Narrative und mediale Dynamiken für die demokratische Ausgestaltung einer wirksamen Klima- und Transformationspolitik haben. Jun.-Prof. Dr. Karoline Augenstein vom transzent moderiert die Podiumsdiskussion.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind jedoch begrenzt. Um vorherige Anmeldung über diesen Link wird gebeten. 

Auf einen Blick

Veranstaltung: „Demokratie unter Druck Vol. 2: Rechte Narrative – die Rolle der Medien im Klimadiskurs“
Wann: 22. Januar 2026, 18 bis 20 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Wo: CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal
Anmeldung zur Veranstaltung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScetAJ9ZswHElx2BAIHFO1WQZlKi8HlQhIlB9aU8H-O090zYQ/viewform?usp=send_form 

 

Weitere Informationen unter: https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/9179

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