Sechs Wuppertaler Unternehmen sind „RHEINLAND GENIAL“

Sechs Wuppertaler Firmen wurden mit dem Innovationspreis der Metropolregion Rheinland ausgezeichnet.

Sechs Unternehmen wurden mit dem Innovationspreis RHEINLAND GENIAL von Kirsten Jahn (vorne Mitte), Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland, und Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (vorne links) ausgezeichnet. ©Wirtschaftsförderung

Internationale Großkonzerne, traditionsreiche Mittelständler und aufstrebende Start-ups – in der Metropolregion Rheinland sind über eine halbe Million Unternehmen ansässig. Dieser bunte Mix spiegelte sich bei der Preisverleihung der Metropolregion auf Wuppertal-Ebene wider. Die Bandbreite der sechs Preisträger der Auszeichnung „RHEINLAND GENIAL“ reichte von Pharmakologie über Software-Entwicklung bis hin zum Online-Vertrieb veganer Lebensmittel. Überreicht wurden die Awards von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und der Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland Kirsten Jahn. „Der Preis soll das große Potenzial und den Ideenreichtum in der Region sichtbar machen“, so Jahn. Er wird an Unternehmen, Organisationen und Verbände vergeben, die Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle in den Bereichen Umwelt, Technologie, Service und Soziales „neu denken“.

Auszeichnung für Vorreiter, Visionäre und Hidden Champions
Das trifft auch auf die Wuppertaler Preisträger zu. Das Biotech-Unternehmen AiCuris Anti-infective Cures AG hat das weltweit erste und einzige Medikament zur Vorbeugung gegen Infektionen mit einem weit verbreiteten Virus bei Knochenmark-Transplantationen auf dem Markt gebracht. Die Bliggit GmbH ist mit ihrer Wuppertal-App digitaler Vorreiter, die das gesamte Service-, Freizeit-, Kultur- und Shopping-Angebot der Stadt auf einer anwenderfreundlichen Plattform vereint. Die Wiederbelebung des Gaskessels in Heckinghausen durch die Gaskessel Immobilien GmbH steht nicht nur für eine besondere architektonische Leistung, sondern ist nun auch Heimat des Visiodroms – einer weit über die Grenzen der Region hinaus einzigartigen Multi-Media-Show, die Freizeit, Bildung und Kultur vereint. Das Jungunternehmen Legal Data Technology GmbH setzt seine Vision, komplizierte Verfahren in der Rechtsprechung durch Software für Verbraucher, Versicherer und Anwälte zu vereinfachen, erfolgreich in die Realität um. Über 430 Patente hält das Traditionsunternehmen Thielenhaus Technologies GmbH, das besonders für sein spezielles Verfahren zur Oberflächenfeinstbearbeitung bekannt ist und sich einen Platz als Weltmarktführer erarbeitet hat. Die Vegan Box GmbH bekommt die Auszeichnung für ihr kreatives Engagement für gesündere und nachhaltigere Ernährung.

In der Metropolregion voneinander lernen
Die Metropolregion Rheinland erstreckt sich von Aachen im Westen bis Wuppertal im Osten, bzw. Kleve im Norden und Bonn im Süden. Fast neun Millionen Einwohner leben in diesem Gebiet. Die Metropolregion wurde als Verein gegründet, um das Rheinland im nationalen und internationalen Wettbewerb dank eines ganzheitlichen Auftritts stärker zu positionieren. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind bescheinigte dem Rheinland, „einer der interessantesten Ballungsräume mit gewaltiger Wirtschafts- und Wissenschaftspower“ zu sein.

Wuppertal könne in der Metropolregion auf die guten Rahmenbedingungen in der Bildungslandschaft mit zahlreichen Hochschulen und Exzellenzclustern, die zentrale Lage in Europa sowie die gute Anbindung an das Verkehrsnetz profitieren. Im Gegenzug könne die Region vom Wuppertaler Know-How in den starken Wirtschaftszweigen Automotive, Maschinen- und Werkzeugbau, Pharmakologie und dem bundesweit einzigartigen Projekt „Circular Valley“, einem multidisziplinären Ansatz zur Etablierung der Kreislaufwirtschaft, lernen. „Die Cluster ziehen Unternehmen von außerhalb an. Mit diesen Schwerpunkten können wir uns nicht nur national, sondern auch international sehen lassen“, so Schneidewind.

„Städte wie Köln oder Düsseldorf sind zwar als Wirtschafts- und Wohnstandort bekannter, aber auch schon sehr gesättigt. Städte wie Wuppertal, die noch Potenzial bieten, rücken daher zunehmend in den Fokus“, meint Jahn. Auch Schneidewind sieht Möglichkeiten, um Wuppertal gut in der Region zu positionieren. „Wuppertal muss kein kleines Köln oder Düsseldorf werden. Die Chance liegt darin, sich komplementär dazu aufzustellen. Wir haben etwas, das andere nicht haben“.

Innovative Unternehmen treffen die Zukunft des Bauens
Die Preisverleihung wurde von der Wirtschaftsförderung Wuppertal, der Wuppertal Marketing GmbH und der Stadt organisiert. Passend zum Thema Innovation wurden die Gäste in die Alte Glaserei an der Nordbahntrasse eingeladen. Sie ist Teil des internationalen Wettbewerbs „Solar Decathlon Europe 21/22“ für klimafreundliches Bauen im urbanen Raum.

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