Die Transformation ist mehr als nur ein E-Antrieb

Zeitungen reduzieren der Wandel im Automobilsektor auf den E-Antrieb. Das ist aber nur ein Teil der Transformation, der sich nur in Hardware manifestiert. Damit wird man den Menschen nicht gerecht, die in guter Bergischer Tradition Wandel und Fortschritt vorantreiben!

Thomas Aurich informiert als Technologie-Botschafter über eine Homeoffice Umfrage von automotiveland.nrw
Langfristig ist man im Autosektor nur mit Digitalisierung erfolgreich

 

👉Warum die Zulieferer im Bergischen bei der Transformation die Nase vorn haben wollen👈

Während in Politik und Medien noch gestritten wird wohin sich der Automobilmarkt entwickeln wird, haben die Börsen bereits eine klare Antwort gefunden. Jeder kann es sehen, der die Börsenkurse verfolgt. Denn die Bespiele zeigen, dass Unternehmen, die schon längst auf die Digitalisierung und/oder Elektromobilität eingeschwenkt sind, für ihre Investoren Gewinne in schwindelerregender Höhe einfahren.

Wer heute mit Autos von gestern und Geschäftsmodellen von gestern weitermachen will, der kann selbst schon heute im Premiumsegment nicht mehr die hohen Margen realisieren, wie vor ein paar Jahren. Und in anderen Segmenten sind es die Skaleneffekte, von denen die Hersteller aktuell profitieren, und die ihnen noch schwarz getünchte Zahlen bescheren; aber: schwarze Zahlen mögen hier wie eine Beruhigungspile wirken, aber mehr als den Trend kaschieren können sie auch nicht.

Wer die Geschäftsverläufe bewerten kann, sollte dies auch aufrichtig und mit dem Blick auf das Ganze tun.
Erfolgreich und gewinnbringend sind Unternehmen, die ihre Wertschöpfung auf neue, digitale Geschäftsmodelle ausrichten. Wenn es traditionelle Autoherstellern gelingt sich vom eindimensionalen Prinzip des „Produkt herstellen & Verkaufens“ hin zu vielschichtigen Geschäftsmodellen der Plattformökonomie zuzuwenden, werden sie nicht nur in eine neue Ära aufbrechen, sondern auch fit sein, um in der neuen Ära Gewinne einzufahren. Andere, die diesen Weg nicht beschreiten, werden laut oder klanglos verschwinden, wie ihre alten Märkte verschwinden werden. Illusion oder unbequeme Wahrheit? Eine aktuelle Studie zu den Perspektiven der Automobilwirtschaft vom NRW Wirtschaftsministerium und eine europaweite Umfrage unter Zulieferern vom europäischen Zulieferverband CLEPA zeigen, dass wir es bereits mit Wahrheiten zu tun haben und unbequem sind sie nur noch für die, die sich technologisch nicht weiterentwickeln. Denn es gibt bereits klassische Unternehmen und Start-ups, die vehemment versuchen, die neuen Märkte zu besetzen. Unbequem also für die, die zu spät kommen.

Immer wieder ist zu beobachten, dass Kommentatoren in Zeitungen der Wandel im Automobilsektor  auf den Wandel in der Antriebstechnik beschränken. Allerdings ist das nur ein Teil der Transformation; eigentlich nur der, der sich noch in Hardware manifestiert. Das wird übersehen und damit die ganze Bedeutung und Perspektive – gerade für junge Menschen und Menschen, die in guter Bergischer Tradition Wandel und Fortschritt vorantreiben!

Transformation macht den Blick frei auf neue marktfähige Mobilitätslösungen
Der richtige und vorausschauende Blickwinkel ist also wichtig, vor allem, weil in NRW und im Bergischen Land Zulieferer angesiedelt sind. Warum? Hier die Antwort:  Wenn die Autohersteller die Transformation vorantreiben, erwarten sie von ihren Lieferanten, dass sie eigentlich schon weiter sind und Lösungen anbieten können. Zulieferer müssen wacher und schneller sein. Weniger simpel betrachtet, müssen sie in allen, wichtige Schritte weiter sein und schon längst eine Vorstellung haben, wie sie ihr „altes“ Rollenverständnis eines Lieferanten gegen das neue eines Tech-Unternehmens eintauschen können. Erst mit diesem Verständnis eröffnet sich der Blick auf neue Marktchancen und Geschäftsmodelle und auf Wege, sich unabhängig zu machen von rückläufigen Nachfragetrends nach Auslaufprodukten.

Die Transformation ist Chance und keine Bedrohung
Die Zulieferer in NRW haben das erkannt und darum zusammen mit Uni, Kommunen und Land das automotive Cluster automotiveland.nrw e.V. gegründet. Mit ihren Forschungsprojekten im Städtedreieck, wie Bergisch.Smart_Mobility, erkunden sie wie der Digitalsektor, Big-Bata und Automotive zusammen neue Technologien für neue smarte und nachhaltige Mobilitätsanwendungen hervorbringen kann. Darin lauern die Gewinne von morgen und die Sicherung dieser Region als Industrie- und Tech-Standort heute!

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