Norrenberg-Friedhof: Gedenken zum „8. Mai“ abgesagt

Die Gedenkveranstaltung für die verstorbenen Zwangsarbeiter*innen aus den Ländern der Sowjetunion, aus Polen und anderen Ländern am 8. Mai auf dem Norrenberger Friedhof wurde abgesagt und auf den 2. Sep. verschoben.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden bis zu 30.000 Russen, Polen, Italiener, Jugoslawen, Franzosen Tschechen, Belgier und Holländer als Kriegsgefangene und deportierte Zivilisten in Wuppertaler Firmen als Zwangsarbeiter eingesetzt. Für die in Wuppertal Verstorbenen wurden 1123 Grabstellen hergerichtet u.a. auf dem Friedhof Norrenberg in Heckinghausen.

Ehrengrabanlage Friedhof Norrenberg ©c: denkmal-wuppertal.de

Jährlich zum 8. Mai wird auf dem Norrenberger Friedhof eine Gedenkveranstaltung für die verstorbenen Zwangsarbeiter*innen durchgeführt (Bericht bei njuuz.de). Aufgrund der Corona-Restriktionen haben sich die Veranstalter entschieden, diese Gedenkfeier auf den 2. September zu verschieben, das Ende des 2. Weltkrieges.

 

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