21.09.2020

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Doku über junge Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung und Depressionen

Filmpremiere am 29.09.2020 um 19 Uhr im Rex Filmtheater, Wuppertal Mit anschließender Publikumsdiskussion | Eintritt frei!

Filmpremiere am 29.09.2020 um 19 Uhr im Rex Filmtheater, Wuppertal

Mit anschließender Publikumsdiskussion | Eintritt frei!

Die Filmaufführung findet mit einem Corona-Schutz- und Hygienekonzept und Maskenpflicht statt.

Kartenreservierungen beim Medienprojekt Wuppertal: www.medienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

weitere Aufführungen:
30.09.2020 │ 19 Uhr: Rex am Ring, Köln
05.10.2020 │ 18 Uhr: Moviemento, Berlin

Der Dokumentarfilm ist nach der Premiere als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD und als Streaming/Download erhältlich. DVD-Bestellungen beim Medienprojekt Wuppertal: www.medienprojekt-wuppertal.de

Nicht allein sein
Ein Film über junge Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und Depressionen sowie das Potenzial junger Selbsthilfe

Jennifer (22) leidet seit ihrer Jugend an einem Lymphödem. Neben der Belastung, diese Diagnose in jungen Jahren zu bekommen, waren die Reaktionen ihrer Mitschüler*innen überwiegend negativ und so folgten für sie Isolation und das Gefühl, alleine zu sein. Oliver (28) hat ADHS und leidet seit frühester Kindheit an Depressionen. Er wusste immer, dass mit ihm etwas nicht stimmt, aber nie genau was. Monique (20) hat Endometriose. Die lange Suche nach einer Diagnose machte sie depressiv, bis sie den Entschluss fasste, sich selbst zu helfen. Alena (22) hatte als Säugling Augenkrebs, ein Auge musste damals entfernt und das andere bestrahlt werden. Im Alter von sieben Jahren bekam sie noch einen Weichteiltumor an der linken Schläfe. Mit 18 Jahren bekam sie Depressionen und begab sich in Behandlung.

Alle vier Betroffenen waren irgendwann an einem Punkt im Leben, von dem aus es ohne fremde Hilfe nicht weitergegangen wäre. Heute gestalten sie selbst verschiedene Formen der Selbsthilfe und erleben diese positiv. Sie erzählen, wie wichtig die Selbsthilfe in ihrem Leben war und ist, und was das Besondere an junger Selbsthilfe ist. Über ihre Geschichten zeigt der Film verschiedene Wege, sich selbst und damit auch anderen zu helfen, und wie wichtig es ist, das Gefühl zu erleben, nicht alleine zu sein. Ein Austausch auf Augenhöhe ist sehr wertvoll für alle Betroffenen. Damit will der Film auch andere junge Menschen motivieren, nach passenden Angeboten der Selbsthilfe zu suchen, anstatt sich zu isolieren.

Die Filmproduktion ist eine Kooperation zwischen dem Medienprojekt Wuppertal mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. und dem Kindernetzwerk e.V. gefördert durch die DAK Gesundheit.

 

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