25.09.2019

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Neue Absatzmärkte für die bergische Wirtschaft

Von der aktuellen Krise in der Automobilindustrie wird das Bergische Land stark betroffen, denn hier sind mit rund 250 Zulieferern besonders viele Unternehmen und Arbeitsplätze ansässig. Um im „Sturm der Mobillitätswende“ bestehen zu können sind deshalb intensive Anstrengungen erforderlich.

 

Brücken mit China werden stabilisiert:
Neue Absatzmärkte für die bergische Wirtschaft

Im Bergischen Städtedreieck ist der Entwicklung der Automobilindustrie bereits frühzeitig erkannt worden. So hat die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft in der „Zukunftsstudie Automotive Region Bergisches Städtedreieck 2030“ die Perspektiven des Bergischen Städtedreiecks gemeinsam mit Forschungspartnern analysiert und praktische Konsequenzen eingeleitet. Hierzu gehört die Gründung des automotivclusters.nrw, das von der nordrhein-westfälschen Landesregierung intensiv unterstützt wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erschließung neuer Absatzmärkte und eine enge Kooperation mit China. Deshalb fand der erste deutsch-chinesische Automobilkongress in Wuppertal bereits im Jahr 2017 statt, der von einem weiteren Kongress im Jahr 2018 in China in den Städten Nanchang und Nanjing gefolgt wurde. Die Zusammenarbeit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH mit China wurde im April 2018 durch ein Partnerschaftsabkommen mit der Chinese International Investment Promotion Agency (CIPA) zur Einrichtung der „Deutsch-Chinesischen Automotive-Allianz“ untermauert.

Die vielfältigen Kooperationsansätze wurden nun weiter vertieft: Unter engagierter Beteiligung des Bergischen Landes trafen sich mehr als 400 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Forschung zum 3. Deutsch-Chinesischen Automobilkongressin Ingolstadt.Unter den Teilnehmern waren für die deutsch chinesische Zusammenarbeit wichtige Meinungsbildner wie Dianxun LIU (Director General CIPA), Alexander Seitz (Vorstand AUDI AG), Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Weidong WANG (Gesandter Botschaft China in Deutschland), Benoit Jacob (Vorstand Byton) und der Geschäftsführer von automotiveland.nrw, Stephan A. Vogelskamp. Unter dem Motto „Kooperation und gemeinsame Zukunft“ ging es darum, tragfähige wirtschaftliche Kooperationsformen zu finden und neue Richtungen der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit aufzuzeigen.

Stephan A. Vogelskamp stellt die Aktivitäten von automotivland.nrw vor chinesischen Multiplikatoren vor ©automotivland.nrw

Der Kongress versteht sich als offene Branchenkooperationsplattform, auf der immer mehr Fachinstitutionen und Unternehmen beider Staaten ihre Arbeiten und Plattformen miteinander verbinden, realistische Ansprüche stellen und vielfältige Ressourcen einbringen können. Hinsichtlich der Mobilitätsindustrie bauen China und Deutschland dadurch ihr Kooperationspotential aus. In diesem Jahr zeigte sich beim Kongress, dass die Volksrepublik China gegenwärtig die wirtschaftliche Öffnung beschleunigt, um eine weitere Integration von Wertschöpfungsketten in den chinesischen Markt anzukurbeln. Dazu werden in mehr Sektoren Shareholding oder Alleinbewirtschaftung von ausländischen Investoren zugelassen. Zudem verfügt China über einen großen Automarkt, der besonders in Bereichen wie Hybrid-Autos, Elektrofahrzeugen oder smarter Mobilität neue Marktmöglichkeiten eröffnet.

Auf dem Hintergrund der aktuellen Krise in der Automobilzulieferindustrie zeigen sich die intensiven Kooperationen und Kontakte des Bergischen Landes in die Volksrepublik China als wirtschaftlich nützlich. „Für uns hat das Zusammenwirken mit der Volksrepublik China einen hohen Stellenwert“, so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer von automotivland.nrw. „Wir suchen ganz bewusst den intensiven Dialog, um frühzeitig zu verstehen, welche konkreten Veränderungen sich dort aktuell vollziehen. Durch den persönlichen Kontakt zu den wichtigen chinesischen Unternehmen schaffen wir für die Zulieferindustrie des Bergischen Landes neue Absatzmärkte für Ihre Produkte.“

Als Teilnehmer der Delegationsreise der Deutschen Wirtschaft für Intelligente Produktion 2019 nach Beijing, Chongqing und Hebi (21.-28. September) vertieft Vogelskamp aktuell die Wirtschaftskontakte weiter und stellt die Aktivitäten von automotiveland.nrw chinesischen Multiplikatoren vor.

 

Kontakt: automotiveland.nrw, Dr. Frank Freimuth, h.: 0170 38 55 0 33, mail: freimuth@automotiveland.nre

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