15.08.2017

Horizontal Lissabon, ein Netz von flachen Radwegen in einer Stadt der Hügel

Das Architekturbüro BXLX Landscape Architecture in Lissabon, entwickelte ein Projekt, was auch für Wuppertal machbar wäre. Inspiriert von U-Bahnlinien, entwickelten sie ein System, dass auch in hügeligen Umgebungen Radfahren ermöglicht.

Die  geographischen Merkmale von Lissabon gaben der Stadt den Spitznamen „Stadt der sieben Hügel“. Das Architekturbüro BXLX Landscape Architecture in Lissabon entwarf ein Netz von zugänglichen und flachen Radwegen inspiriert durch ein U-Bahn-System.

Dazu wurde eine Studie durchgeführt, welche die topographischen Strecken der Stadtstraßen klassifizierte: horizontal (mit Steigungen von 0 bis 4%); leicht ansteigend (mit Steigungen von 5% bis 6%)  und weniger zugänglich (steiler als 7%).

Die Ergebnisse der Studie zeigten , dass von den 1093 km von Straßen , die es in Lissabon gibt , 63% – oder 691km – eine geringere Steigungen als 4% haben, das heißt , dass sie für alle zugänglich sind.

Schauen Sie sich die Umwandlung von Straßen, wo Fahrradwege umgesetzt wurden, im Video an:

Lisboa Horizontal – English from BXLX on Vimeo.

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Kommentare

  1. Pelle sagt:

    Jeder gesunde Bis-Vierziger kommt auf jedem handelsüblichen Fahrrad mit Gangschaltung jede 7%-Steigung hinauf. Mit 1:1-Übersetzung sind ohne viel Training locker 12% drin. Mit einem Pedelec spielen Steigungen gar keine Rolle mehr.

    Es gibt eine Menge Dinge, die das Radfahren erschweren: schlechtes Wetter, geringes Ladevolumen, ungeeignete Radwege, … die Topographie kommt da ziemlich weit hinten – für Freizeitsportler macht sie eher gerade den Reiz am Radfahren aus.

    Auch in Wuppertal sollte es mehr als in Lissabon kein Zufall sein, dass die meisten Straßen eher höhenlinienparallel verlaufen. Die gelegentlichen Steigungen sind dabei keine Hindernisse, deren Vermeidung jeden Aufwand rechtfertigen würde.

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