27.07.2017

Fahrradstadt Wuppertal: Vieles ist auf den Weg gebracht

Ein wichtiges Ziel bleibt, die Zufahrtswege zu den Trassen zu verbessern.

„Das Fahrrad ist in Wuppertal zu einem wichtigen Bestandteil der Nahmobilität geworden. Wir dürfen bei allen Anstrengungen für das Ziel ‚Fahrradstadt Wuppertal‘ nicht den Fehler machen, die besondere Topographie aus den Augen zu verlieren. Wer nicht bedenkt, dass in unserer Stadt bis zu 230 Höhenmeter zu überwinden sind, kann schnell die Freude am Fahrrad als Verkehrsmittel in Wuppertal verlieren. Die Nordbahn-, die Samba- und bald auch die Schwarzbachtrasse haben und werden für das Fahrrad ganz neue Verkehrsverbindungen in unserer Stadt erschließen. Ein wichtiges Ziel bleibt, die Zufahrtswege zu diesen Trassen zu verbessern“, führt Volker Dittgen, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, nach einer Fahrradrundfahrt der SPD-Fraktion mit Pedelecs durch Wuppertal aus.

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Sedat Ugurman, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, führt weiter aus: „Das Radverkehrskonzept, welches sich in Erarbeitung befindet, wird die stadtweiten Leitlinien aufzuzeigen haben. Wichtig für die ‚Fahrradstadt Wuppertal‘ sind aber unter anderem auch die vielen mehr oder weniger großen und kleinen Maßnahmen in den Stadtbezirken. Hier nenne ich die gegenläufige Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrräder, die Errichtung von Schutzstreifen, Radabstellanlagen und neue Verkehrsführungen für Fahrradfahrende als einige Beispiele. Hinzu kommt die ständig wachsende Bedeutung der E-Mobilität beim Fahrrad, die gerade in unserer bergigen Stadt große Chancen bietet.“

Die beiden sozialdemokratischen Verkehrspolitiker Volker Dittgen und Sedat Ugurman sind sich einig, dass die ‚Fahrradstadt Wuppertal‘ in den letzten Jahren deutlich an Profil gewonnen habe. Dieses würde auch durch die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests des ADFC deutlich. Volker Dittgen und Sedat Ugurman stellen unisono fest, dass viele positive Entwicklungen in Sachen Fahrrad auf den Weg gebracht worden seien. Schlussfolgernd bedeute dieses, dass das Projekt ‚Fahrradstadt Wuppertal‘ als Generationenaufgabe verstanden werden müsse und deshalb noch gar nicht vor dem Abschluss stehen könne.

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Kommentare

  1. A. Beekmann sagt:

    Radfahrer verlieren die Freude am Fahren, sobald sie merken, dass Wuppertal Berge hat?
    Und zu dieser Erkenntnis kommt die SPD-Fraktion nach einer PEDELEC-Tour?
    Und die Nordbahn- und Sambatrasse erschließen neue Verkehrsverbindungen?
    Seit wann? Hat das einer gewusst?

    Die Fraktion ist gut beraten, sich weiter eng an Leuten zu orientieren, die etwas vom Radfahren in der Praxis verstehen. Und wenn sie diese gelegentlich beim Namen nennt, kann sie an Glaubwürdigkeit nur gewinnen.

  2. Sedat „Autofreund“ Ugurman muss einen Doppelgänger haben. Bisher kenne ich ihn nur als Verhinderer von Tempo 30 an der Junior-Uni und als Nein-Sager bei der Öffnung von Einbahnstraßen (Oberdörnen?).

    Nur mitjubeln, dass es mehr Radfahrer gibt, bringt gar nichts. Wichtig sind spürbare Verbesserungen in der Infrastruktur auf der Talachse, die – wie der ADFC fordert – endlich zu Lasten des Autoverkehrs gehen müssen.

    Da traut sich die SPD bisher nicht ran ….

    1. Fastfoot 6: sagt:

      Die Parteien Groko, SPD und CDU, biedern sich an. Sie haben erss nach den Erfolgen der Wuppertalbewegung Zugeständnisse gemacht und dann versucht das Projekt zu übernehmen. Außerparlamentarische Streiter haben sich durchgesetzt. Lediglich ehrliche Ökologie~ und Fahrradfreunde bei den Grünen und der Linken sowie Abweichler der anderen Ratsfraktionen haben sich eingesetzt.
      Der neue Döppersberg zeigt die Groko~Kultur, Fahrstreifen an der Kreuzung, KEINE SPUR FÜR FAHRRÄDER!?

      1. Fastfoot sagt:

        Ihr Text glänzt nicht nur vor Fehlern (das bekannte Legasthenie-Thema) sondern ist auch inhaltlich falsch, verlogen und hetzerisch. Sie werden durch Ihren Hass und Ihre Verblendung nicht ernst genommen.

        1. Karlchen sagt:

          Ihre Hasskommentare zu Andersdenkenden sind widerlich. Menschenverachtend und faschisroid.

          1. Fastfoot sagt:

            Karlchen, der Fastfoot 6 ist, und sich nicht einmal traut seine eigene Meinung zu vertreten, verwendet für Fastfoot 6 einen Alias und schreibt dann sogar sein Lieblingswort „faschoid“ falsch. Wie geil ist das? LOL!

  3. Fastfoot sagt:

    Wuppertal ist auf dem besten Weg, eine (kleine) Fahrradstadt zu werden. Schade, dass die Linke im Rat der Stadt Wuppertal durch ihre chronische Blockadehaltung den Fahrradkubus am neuen Döppersberg verhindert hat.

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