02.09.2016

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Fahrradboxen statt Radhaus

Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) im Rat der Stadt Wuppertal begrüßt das Aus für das Radhaus am Döppersberg und erneuert ihre Forderung nach Einführung von realistischen und bezahlbaren Lösungen zur sicheren Fahrradunterbringung an zentralen Orten in ganz Wuppertal.

im_Rat_der_Stadt_Wuppertal„Das Radhaus am Döppersberg war ein viel zu teures und von Ideologie getragenes Projekt, das jetzt von der Realität eingeholt wird“, so Gabriele Röder, verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Neben dem Umstand, dass es unserer Auffassung nach überdimensioniert geplant wurde und wirtschaftlich nicht sinnvoll darstellbar war, wäre es auch architektonisch alles andere als begrüßenswert geworden. Die Nichtweiterverfolgung des Radhaus, welches nicht Bestandteil eines Gesamtplanes für die Umgestaltung des Döppersbergs war, bewahrt Wuppertal vor einem stadtgestalterischen Fauxpas in zentraler Lage.“

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Nun besteht aus Sicht der FDP die Chance kostengünstige und sinnvolle Unterbringungsmöglichkeiten in Form von sicheren Fahrradboxen an vielen zentralen Plätzen und somit auch am Döppersberg zu realisieren.

Röder: „Bereits im letzten Jahr forderten wir die Schaffung von sicheren Möglichkeiten, die immer teurer werdenden Fahrräder, E-Bikes und Padelecs geschützt an zentralen Orten abstellen zu können. Damals wurde unsere Forderung mit der Begründung abgelehnt, dass man Angst habe, dass Fahrradboxen als Müllbehälter zweckentfremdet würden. Ein Blick in umliegende Städte und Gemeinden sollten diese Ängste aber entkräften können, denn überall wo es sie gibt funktionieren Fahrradboxen. Eine Refinanzierung der Boxen könnte wie in anderen Städten auch und je nach Gestaltung, über Werbung und über Nutzungsentgelte erfolgen.“

Nach Ansicht der Freien Demokraten wäre das ein wirklich wirkungsvoller Schritt, dass sich das Fahrrad in Wuppertal als ein weiteres alltägliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel etablieren kann.

„Nur wenn wir die Fahrradinfrastruktur in der Fläche verbessern und nicht nur punktuell durch ein ideologiegetragenes und nicht finanzierbarem Prestigeprojekt, wie einem Radhaus am Döppersberg, können wir das Radfahren als Alternative und als weiteres Verkehrsmittel etablieren. Von daher hoffen wir, dass die Stadtverwaltung, Politik, Parkhausbetreiber und Einzelhändler nun endlich an einen Tische holt, um die Realisierung von Fahrradboxen konstruktiv herbeiführt“, so Röder abschließend.

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Kommentare

  1. Simon sagt:

    Stadtverwaltung, Politik, Parkhausbetreiber und Einzelhändler – da sind ja alle Fahrradexperten beisammen. Der letzte Absatz ist wohl nicht nur grammatikalisch missglückt.

    Lasst bloß keine Radfahrer mitbestimmen! Es reicht völlig aus, den ADFC in den Schlagworten zu erwähnen. 😉

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