23.04.2016

komba Verdi Warnstreik

Landesweite Warnstreiks am 26./27. April

Am 27. April rufen Verdi und Komba die Wuppertaler zum Streik auf. Es ist mit starken Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

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Im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen, am 28./29. April in Potsdam, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW den Druck auf die Arbeitgeber. Für Dienstag, den 26. April und Mittwoch, den 27. April ruft ver.di-NRW landesweit die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu eintägigen Warnstreiks auf. Betroffen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes u.a. Nahverkehr, Müllabfuhr, Sparkassen, Stadtverwaltungen, Jobcenter, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Flughäfen. ver.di-NRW rechnet an beiden Tagen mit mehre-ren zehntausend Streikenden.

ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt: „Das erste Angebot der Arbeitgeber ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Es bedeutet jahresbezogen für das Jahr 2016 ganze 0,6 Prozent und für das kommende Jahr nur 1,2 Prozent mehr Einkommen. Damit setzen die Arbeitgeber, trotz glänzender Kassenlage, auf Reallohnverluste für die Beschäftigten. Das ist eine Provokation, die nun eine entsprechende Antwort aus den Betrieben und Verwaltungen erhält. Wir erwarten von den Arbeitgebern, ein ernsthaftes Angebot auf den Verhandlungstisch zu legen, statt weiter mit Provokationen für eine Eskalation zu sorgen“.

Am 27. April rufen Verdi und Komba die Tarifbeschäftigten der folgenden Betriebe in Wuppertal zum ganztägigen Warnstreik auf: Stadt Wuppertal, städtische Eigenbetriebe, Wuppertaler Stadtwerke und kommunale Tochtergesellschaften, Wupperverband, Arbeitsagentur Wuppertal-Solingen, Jobcenter Wuppertal, Stadtsparkasse Wuppertal, Berufsgenossenschaften, Bergische Volkshochschule und Wuppertaler Bühnen. Es ist mit starken Einschränkungen besonders im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

Pressemitteilung verdi

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