15.03.2016

CETA DIE LINKE Wuppertal Frauentag

Großartige linke Frauen

Den Internationalen Frauentag feierten Wuppertals Frauen am gestrigen (13. März 2016) Sonntag morgen im Café Elise auf der Hardt.

Die LINKE empfing mit einem mit roten Nelken gedeckten Tisch 38 (!) Frauen! Wir waren ein bunter Haufen: Frauen, darunter Bezirksvertreterinnen der LINKEN, Stadtverordnete, aber auch parteilose Freundinnen der Diakonie und von Bürgerinitiativen, Griechinnen, die mit ihrer Familie der Krise in ihrem Land entkommen waren, und Vertreterinnen von Wuppertaler Migrantenorganisationen, zwei junge Frauen aus Eritrea, die vor dem diktatorischen Regime geflohen waren, trugen zur entspannten, diskussionsfreudigen und freundlichen Atmosphäre beim Frauenfrühstück bei.

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Wir wollen mehr Gelder im sozialen Bereich! Frauenhäuser müssen unterstützt, die Frauenberatung muss ausgeweitet werden!“ „Frauen in den Flüchtlingsheimen müssen vor Gewaltübergriffen geschützt werden!“ „Mehr Sprachkurse müssen her, damit die Integration der Flüchtlinge gelingt!“ „Das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Seniorenheimen soll respektvoll behandelt werden, nicht wie Leibeigene!“ „Wir brauchen mehr und besser bezahltes Personal in der Pflege!“ „Unfassbar, aber wahr: Rassistisches Denken ist wieder salonfähig. Wir brauchen mehr Engagement gegen Rechts!“

Die Frauen, die der Einladung der LINKEN ins Café Elise gefolgt sind, wissen, wovon sie reden. Sie engagieren sich – oft ehrenamtlich – für Schwache und Unterdrückte. Sie sehen dabei, dass es zwar frauenspezifische Sorgen und Nöte gibt, dass aber viele aktuelle Themen (auch kommunalpolitische) über die reine Frauenfrage hinausgehen. Sie sind der Einladung der LINKEN gern gefolgt, weil sie den Kontakt und das Gespräch mit anderen Frauen suchen, weil sie Ideen entwickeln und Verbündete suchen, die sich mit ihnen gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen.

Viele von ihnen werden wir wohl bei dem diesjährigen Ostermarsch wiedersehen, wo sie gegen Waffenexporte, für die Bekämpfung von Fluchtursachen und für eine friedliche Welt demonstrieren werden.

Vor uns liegt ein Jahr mit vielen Herausforderungen. Packen wir’s an!

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