16.04.2015

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FDP-Fraktion: Fahrradboxen fürs Tal

Die Freien Demokraten (FDP) fordern in einem Antrag zur kommenden Ratssitzung die Errichtung von Fahrradboxen in der Innenstadt, vor Supermärkten, auf zentralen Plätzen, an Schwebebahnhöfen und vor Bahnhöfen.

Logo Fraktion 2015 magenta und frei„Das Fahrrad erfreut sich in Wuppertal einer zunehmenden Beliebtheit, leider auch bei Langfingern“, so Gabriele Röder, Verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. „Die Stadt sollte diesem Trend Rechnung tragen und sichere Möglichkeiten schaffen, die immer teurer werdenden Räder geschützt an zentralen Orten abstellen zu können. Eine Refinanzierung der Boxen könnte über Werbung und Nutzungsentgelte erfolgen.“

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Aus Sicht der Freien Demokraten gewinnt das Fahrrad als Verkehrsmittel eine immer größere Bedeutung. Samba- und Nordbahntrasse helfen dabei Wuppertal zu einer Fahrradstadt zu machen. Das wurde zuletzt durch den Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) 2014 eindrucksvoll bewiesen. Hier belegte Wuppertal als „Aufholer“ der Städte über 200.000 Einwohner den ersten Platz. Auch wenn Fahrräder mehr denn je zum Straßenbild gehören, fehlt es noch an geeigneten Möglichkeiten, die mitunter immer teurer werdenden Räder sicher abstellen zu können.

Röder: „Die Preise für gute Räder liegen heutzutage bei knapp unter 1.000,- Euro und klettern im Bereich der Pedelecs und E-Bikes schnell auf bis zu 5.000,- Euro hoch. Solche Werte wecken Begehrlichkeiten auch bei Kriminellen und jeder von uns kennt das Bild von einsamen mit einem Schloss gesicherten Rädern, an denen der Rest des Fahrrades fehlt. Das Aufbrechen eines Schlosses mit einem Seitenscheider dauert weniger als 5 Sekunden.“

Laut ADFC kommen 421 gestohlene Räder auf 100.000 Einwohner. Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen bleibt dabei konstant gering bei etwa 10 Prozent.

„Wenn wir erreichen wollen, dass sich dass Fahrrad in Wuppertal als ein weiteres alltägliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel etabliert, dürfen wir bei der Verbesserung der Fahrradinfrastruktur nicht nachlassen. Wir hoffen, dass wir Stadtverwaltung, Politik, Parkhausbetreiber und Einzelhändler zu diesem Thema an einen Tisch holen können“, so Gabriele Röder abschließend.

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Kommentare

  1. Michael Felstau sagt:

    Eine sinnvolle Initiative!
    Aber die Zahlen sind für Wuppertal doch laut VCD weit unter dem Bundesdurchschnitt: Bei uns in Wuppertal kommen 83 Fahrraddiebstähle auf 100.000 Einwohner. Sicher immer noch 83 zu viel und die Boxen sind da sicher ein gutes Angebot. Wie sieht es denn am Döppersberg aus: Sind da Boxen am Bahnhof geplant? Vielleicht hinter dem Investorencubus, der ja leider nach vorne gerückt ist.

    Hier ein noch mehr Zahlen zum Fahrradverkehr als Infografik:
    http://www.fairkehr-magazin.de/2_2015_infografik_fahrrad.html

  2. Manfred sagt:

    ( Wir hoffen, dass wir Stadtverwaltung, Politik, Parkhausbetreiber und Einzelhändler zu diesem Thema an einen Tisch holen können“, so Gabriele Röder)

    Dann soll die FDP das doch machen, was hat die Stadt mit Parkhausbetreiber, Einzelhändler und Discounter zu tun, alles in privater Hand und nauch dafür verantwortlich. Ich denke dass die Stadt genug andere Probleme hat als sich um private Angelegenheiten zu kümmern. An Bahnhöfen ist das etwas anderes, da zählt die Außenfläche zur Stadt und die FDP besorgt das Geld.

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