08.11.2014

B7-Sperrung dossierdoeppersberg Peter Jung

Ampel an, Ampel aus,
Ampel wieder an

Oberbürgermeister Peter Jung hatte entgegen dem Rat seiner Fachverwaltung die Fußgängerampel am Robert-Daum-Platz abschalten lassen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Schon am Abend war der Versuch beendet.

Eine Umfrage der IHK hat den Oberbürgermeister alarmiert. Die Kammer hatte ermittelt, dass Gastronomie und Handel in Elberfeld wegen der Sperrung der B7 mit teils massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen haben. Gegen den Rat seiner Verwaltungsexperten hatte Jung Maßnahmen angeordnet, mit denen die Verkehrsprobleme in Elberfeld behoben werden sollen. Dazu zählte auch die Abschaltung der Fußgängerampel im unteren Bereich der Briller Straße am Robert-Daum-Platz.

 

Symbolfoto: AIexander von HaIem (CC BY 2.0)Symbolfoto: AIexander von Halem (CC BY 2.0)

Schon am Abend war es damit vorbei. Polizei und des Ordnungsamt hatten Alarm geschlagen, weil viele Fußgänger, darunter sogar Eltern mit Kleinkindern, keine Umwege gehen wollten und zwischen den Absperrgittern auf die viel befahrene Straße liefen.

 

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Kommentare

  1. H. Schneider sagt:

    Wenn die IHK ruft, wird gesprungen. Vorschläge der Opposition werden seit Jahren anders behandelt. Wenn sie überhaupt geprüft werden, genügt zumeist die ablehnende Haltung der jeweiligen Fachabteilung. Oder sie werden durch die Ratsmehrheit einfach weggestimmt.

  2. Fast Foot sagt:

    Fast ist mann/frau geneigt zu schreiben:

    Der IHK-Hampelmann
    Stellt die Ampel aus und an

    Die Stadtverwaltung verfügt über mehrere Fachabteilungen mit qualifiziertem Personal.
    Die Verantwortung dafür trägt der oberste Verantwortliche „unser CDU-OB“ Jung und sein CDU-Personaldezernent Dr. S.

    Für mich als Steuerzahler ist nicht nachvollziehbar, warum diese Verwaltungsspitze ein IHK-Gutachten zur B 7 abgewartet hat, um dann eine Vollsperrung umzusetzen und jetzt gegen Expertenrat der städtischen Fadchabteilung IHK-Wünsche erfüllt!

    Ist der OB ein Hampelmann
    und die IHK zieht daran?

    Diese Frage muss erlaubt sein. Ausdrücklich möchte ich „unseren OB“ nicht beleidigen, sondern lediglich auf seine bürgerfeindlichen Handlungsaktivitäten hinweisen.

  3. M. Potthoff sagt:

    Ach, hätte man doch nur einen Fußgängertunnel, dann könnten die Fußgänger sicher und schnell den RDP überwinden.

    1. D. Wilke sagt:

      Die Wortwahl ist falsch! Müsste es mit Tunnel nicht richtig „unterlaufen“ heißen?

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