25.10.2012

Planungen zum Ausbau der L 419 werden konkret

Nach Angaben des Landesbetriebes wird der Ausbau in dem Bereich vom Abstieg zur A 1 bis zur Erbschlöer Straße erfolgen. Anschließend folgt der Bau bis zur Staubenthaler Straße.

„Die Arbeiten für den Vorentwurf zu den konkreten Planungen des Ausbaus der L 419 haben beim Landesbetrieb Straßen in NRW begonnen. Damit steht endlich fest: Der dringend notwendige Ausbau der L 419 in Wuppertal-Ronsdorf wird kommen“, so Volker Dittgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion nach der Sitzung des Verkehrsausschusses.

Nach Angaben des Landesbetriebes wird der Ausbau in dem Bereich vom Abstieg zur A 1 bis zur Erbschlöer Straße erfolgen. Anschließend folgt der Bau bis zur Staubenthaler Straße. Die Vorplanungen gehen von einem Regelquerschnitt von 29 Metern aus. Der Lückenschluss zwischen der A 1 und A 46 wird dann mit dem Bau des Abstiegs und Anschlusses an die A 1 erfolgen.

„Natürlich gibt es im jetzigen Planungsstadium noch offene Detailfragen. Straßen in NRW hat aber zugesagt, dass diese Detailfragen in einem transparenten Verfahren mit den Beteiligten abgearbeitet werden. So würde ich auch begrüßen, wenn unter anderem die Anregung bezüglich des Lärmschutzes im Bereich der Ronsdorfer Anlagen aufgegriffen würde. Schon heute steht aber durch Voruntersuchungen fest, die Anwohner im Ronsdorfer Norden werden nach dem Ausbau weniger Lärmbelästigung als heute erfahren. Im Landesstraßenbedarfsplan steht die L 419 in der Prioritätsstufe 1. Der Vorentwurf für den 1. Bauabschnitt soll im Sommer 2013 erfolgen und ist für den 2. Bauabschnitt in 2014 geplant“, erklärt Volker Dittgen abschließend.

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Kommentare

  1. mm sagt:

    Da muss man mal 2 Ampelschaltungen warten und schon hat der Wuppertaler nur noch Verkehrschaos im Sinn…..
    Wuppertal nennt sich eine bergische Großstadt, da kanns auch mal was stauen.
    Wer aus einer wirklichen Großstadt kommt, weiß den recht ruhigen und fast immer fließenden Verkehr auch auf den Südhöhen zu schätzen.
    Alle anderen sollten in die Eifel ziehen. Da ist es ruhiger.

    Wir wollene KEINE neue Autobahn mehr rund um Wuppertal

  2. ap sagt:

    Mehr Verkehr – weniger weniger Lärmbelästigung…..wahrscheinlich auch weniger Emissionen?
    Wer träumt hier. Wir wollen keine zusätzliche Autobahn!

    1. Jörg Liesendahl sagt:

      Genau das aber sollen wir bekommen:
      Eine neue Autobahn, vierspurig, mit ganz viel Verkehr und noch mehr Lärm, zusätzlich völlig neue Streckenführungen für den Öffentlichen Nahverkehr. Ronsdorf wird erhebliche Verluste in den Grünanlagen einstecken müssen und deutlich vom Scharpenacken abgeschottet werden. Und das alles, damit die Bundesregierung das Ding bezahlt.
      Ohne Rücksicht auf Verluste, dafür aber in einem altvertrauten Denken an die autogerechte Stadt mit einem schicken Autobahnring.

      1. Ein Ronsdorfer sagt:

        Soll der Verkehr auf der L419 zu Stoßzeiten weiterhin im Schneckentempo fließen?

        Bedarf es an dieser Stelle nicht endlich einen kreuzungsfreien Ausbau, wie er Richtung Cronenberg existiert?

        Die Umwelt und Lärmbelästigungen werden sich durch den Ausbau sicherlich verändern, aber die Situation wird wieder ertragbar!

        1. Hanna sagt:

          Das wird sie lt. verschiedener Verkehrsgutachten nicht, sondern um so mehr neuen Verkehr anziehen. Wir werden in ein paar Jahren nach dem Bau wieder vor dem Stau stehen. Vielleicht wird sie dann 8-spurig? Folgekosten müssen halt die Kinder und Enkelkinder bezahlen.

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