23.08.2012

Kersten Köhler Westdeutsche Zeitung WZ

Branchenportal berichtet über den „Kahlschlag“ bei der WZ

Der Personalabbau bei der Westdeutschen Zeitung umfasse knapp ein Fünftel der Mitarbeiter, berichtet das Journalistenportal "newsroom.de".

Die Schrumpfkur sei Teil eines „aufwendigen Markt- und Strukturprogramms“, mit der der Verlag W. Girardet GmbH & Co KG auf die Krise am Tageszeitungsmarkt reagiere. Das Portal berichtet, dass von den rund 300 Mitarbeitern, die Ende 2009 noch bei der WZ gearbeitet hätten, Ende dieses Jahres weniger als 200 übrig bleiben werden.

WZ-Geschäftsführer Kersten Köhler sagte newsroom.de, man habe auf den Wandel in der Medienbranche reagiert. Dieser „Wandel“ wirkt sich auf die WZ vor allem in sinkenden Auflagen aus. 2002 hat die WZ noch über 160.000 Zeitungen verkauft, heute sind es nur noch 102.200 Exemplare. Etwa die Hälfte davon entfällt alleine auf Wuppertal. Damit hat die WZ in nur zehn Jahren mehr als ein Drittel ihrer Leser eingebüßt.

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Archivfoto: Georg Sander

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