12.05.2011

Die Sache mit dem Kissen…

Klappe die Zweite: Jule. Ein Stück des Differenzierungskurses Musik-Literatur der Jahrgangsstufe 9 der St.-Anna-Schule. In verschiedenen Blogs berichten die Teilnehmer der Jungen Theaterfestivals Wuppertal, das vom 22. bis 28. Mai im Haus der Jugend Barmen stattfindet, über den Fortgang ihrer Proben, peinliche Pannen und die Herausforderung, Theater zu spielen. Text: Tabea Müller.

Im Unterricht nahmen wir das Buch „Jule Filmreif“ von Beatrix Mannel durch: Jule (15) geht  mir  ihrer wunderschönen Schwester Cindy zu einem Daily Soap-Casting an dem Cindy teilnehmen möchte, um dem hübschen Serienstar Ralf näher zu kommen. Jedoch merkt der Produzent schnell, dass Jule mit ihren Proportionen und ihrem losen Mundwerk vielmehr für die Rolle einer Dicken geeignet ist, die, wie er findet, schon lange in die Serie gehört. Jule verspricht Cindy natürlich, die beiden trotzdem miteinander bekannt zu machen, und tatsächlich beginnt Ralf eine kurze Affäre mit ihr. Allerdings stellt sich schon sehr bald heraus, dass der „ach so schöne“ Ralf eingebildet und oberflächlich ist. Jule hingegen lernt die Dreharbeiten einer Daily Soap kennen und ändert ihre ursprünglich schlechte Meinung zu ihnen.

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Der Dachboden rettet das Bühnenbild
Unsere Lehrerin Frau Loitsch hatte anschließend die Idee, das Buch als Stück während des Candlelight-Konzerts an unserer Schule aufzuführen. Helle Aufregung und tausende Ideen waren gleich zu hören. Wie viele Szenen sollen wir nehmen? Jule muss auf jeden Fall ein Kissen unter dem T-shirt tragen, damit die Rolle besser passt und glaubhaft wirkt. Wer spielt welche Rolle? Wie soll das Bühnenbild aussehen? Geordnet kümmerten wir uns also um die Fragen. Dabei kam uns zum Beispiel der Gedanke, dass auf dem Schuldachboden jede Menge Krimskrams liegen musste, den wir bestimmt für unser Bühnenbild verwenden konnten. Anschließend mussten wir dann allerdings die ganzen Sachen vom zehnten in den fünften Stock transportieren. Aber da wir einen kleinen Aufzug zur Verfügung hatten ging das eigentlich sehr schnell.

Erste Aufführung geglückt
Dann rückte unsere erste Aufführung immer näher und die Proben wurden immer besser (mal abgesehen von ein paar Textpatzern). Probleme bereitete noch der Umbau des Bühnenbildes von Szene zu Szene, denn man hörte noch allerhand Tischerücken und Geflüster. Aber das Lampenfieber wurde auch immer größer! Und endlich kam der ersehnte Tag, an dem nach und nach alle Lehrer, Eltern und Schüler eintrudelten. Manche von uns hielten es vor Spannung kaum aus und schauten kurz durch den Vorhang, was jedoch keiner bemerkte.
Und glücklicherweise verlief die Aufführung fast perfekt. Abgesehen von ein oder zwei Textpatzern, die ja immer passieren können.

Alle Aufführungstermine und weiter Informationen über das Junge Theaterfestival Wuppertal finden Sie auf: www.jungestheaterfestival-wtal.de

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