04.04.2011

Nordbahntrasse Stadtverwaltung streit Wuppertalbewegung

Stadt und Wuppertalbewegung informieren gemeinsam über die Nordbahntrasse

Kommt Bewegung in die festgefahrenen Fronten im Streit um die Nordbahntrasse? Die Stadt teilt mit, dass sie "gemeinsam mit der Wuppertalbewegung" über die Fortschritte an der Trasse informieren will. Bislang waren beide Seiten unterschiedlicher Meinung über die Beteiligung der Öffentlichkeit.

Die Bewegung hatte bis vor kurzem sehr offen über die Diskussionen im Lenkungsausschuss Nordbahntrasse informiert. Im Februar hatte die Stadt mit Blick auf den Datenschutz die Gefahr strafrechtlicher Konsequenzen für den Verein angedeutet. Die Trassen-Initiatoren um Carsten Gerhardt berichteten daraufhin deutlich weniger Details aus den Sitzungen, blieben aber bei ihrer Forderung nach größtmöglicher Transparenz. Die Öffentlichkeit, so Gerhardt, habe einen Anspruch auf Information über die Verwendung von Steuergeldern und Spenden.

Nun gibt es offenbar Bewegung. In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen am Mittwoch, dem 13. April, um 16 Uhr, wird die Stadtverwaltung über den Stand der „Arbeiten und Planungen für die Nordbahntrasse“ berichten. Die Wuppertalbewegung sei „zur Berichterstattung eingeladen“. In diesem Ausschuss wollen Stadt und Wuppertalbewegung in Zukunft regelmäßig über den Fortgang der Arbeiten an der Trasse berichten.

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