Döppersberg: „Investorenkubus“ soll im August 2017 fertig sein

Die Stadt und der Projektentwickler, der den "Investorenkubus" am Döppersberg bauen will, sind nach Angaben von Oberbürgermeister Peter Jung in "sehr guten Verhandlungen." Auch die Überprüfung der Kostensteigerung des Döppersbergumbaus ist aus Sicht der Stadtverwaltung positiv verlaufen.

Stadtverwaltung und Signature Capital, das Unternehmen, dass den sog. „Investorenkubus“ am neugestalteten Döppersberg bauen wird, haben sich auf einen gemeinsamen Zeitplan für die Baumaßnahmen verständigt. Der Übersicht zufolge wird das Projekt des privaten Bauträgers im August 2017 fertiggestellt sein. Der gesamte Umbau des Döppersbergs soll im Dezember des Folgejahres vollendet sein.

Der "Investorenkubus" soll im August 2017 eröffnen.Der „Investorenkubus“ soll im August 2017 eröffnen.

Oberbürgermeister Peter Jung bezeichnet den Zeitplan als „Meilenstein“, da „mit der aktuellen Vorlage die für das Projekt notwendige Verbindlichkeit der Terminplanung formuliert wird, die die Bürger/innen und der Investor erwarten dürfen.“ Der Rathauschef bezeichnet die Planungen als ambitioniert und realistisch.

Inzwischen liegt auch ein externes Gutachten vor, dass im Auftrag von CDU, SPD und FDP die Plausibilität der Kostensteigerung des Döppersbergumbaus in Höhe von 35 Millionen Euro beleuchtet. In der Expertise heißt es:

Nach Auffassung der Unterzeichnenden sind die Kostensteigerungen überwiegend plausibel, wobei auf die vorhandenen Unsicherheiten in der Berechnung hinzuweisen ist, die zu Kostenerhöhungen führen können. Neben üblichen Schwankungsbreiten muss man hier die lange Projektdauer und den noch unsicheren Bauablauf beachten, der zu weiteren Unwägbarkeiten führen kann.

Der Gutachter empfiehlt, das Controlling auszubauen, um gegebenenfalls steuernd einwirken zu können.

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Grafik: Signature Capital GmbH

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