„Unsere Städte. Unsere Spiele.“: Kampagne zur Olympia-Bewerbung gestartet

Gastgeberin für Olympische und Paralympische Spiele sein – das möchte die Stadt Wuppertal gemeinsam mit Köln und anderen Kommunen der Region Rhein-Ruhr. In dieser Woche ist die offizielle Olympia-Kampagne unter dem Slogan „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ gestartet, in Vorbereitung auf den Ratsbürgerentscheid im April.

Stadt Wuppertal

Im Rahmen der Kampagne informiert die Stadtverwaltung in den kommenden Tagen und Monaten in den sozialen Medien (Instagram-Account der Stadt Wuppertal) und auf der städtischen Homepage unter www.wuppertal.de/olympia umfassend über die Pläne, die Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044 nach NRW zu holen.

Förderungen durch Land und Bund für Wuppertals Sportanlagen

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff setzt sich sehr für die Olympia-Bewerbung Wuppertals als Teil der Rhein-Ruhr-Region ein: „Auch wenn wir mit unseren Sportstätten Stadion und Schwimmoper – und vielleicht ja auch mit einer Event-Arena in Varresbeck – eher für Trainings und Vorrundenspiele in Frage kommen, hat doch die EM 2024 gezeigt, welche große Aufmerksamkeit und tolle Stimmung selbst ein Team Base Camp für die slowenische Nationalmannschaft auslösen kann.“

Teil einer Olympia-Ausrichtung zu sein, würde nicht nur der Stadt Wuppertal guttun, sondern auch positive touristische Effekte für das Bergische Land mit sich bringen, so die OB. Außerdem wären im Falle einer erfolgreichen Bewerbung auch zusätzliche Förderungen durch Land und Bund für Wuppertals Sportanlagen und damit für den Breitensport zu erwarten.

Zustimmung zur Verwaltungsvorlage

„Olympische Spiele in Wuppertal wären ein starkes Signal und eine große Chance: Wuppertal könnte sich auf internationaler Ebene als leistungsfähiger Standort und absolut sportbegeisterte Stadt präsentieren“, unterstützt auch Wuppertals Sportdezernent Matthias Nocke die Initiative.

Bereits im April 2025 hatte der Wuppertaler Stadtrat seine grundsätzliche Zustimmung zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele erklärt. Im Dezember gab es dann die Zustimmung zur Verwaltungsvorlage, die sich für eine gemeinsame Bewerbung von KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele ausspricht und einen Ratsbürgerentscheid am 19. April vorsieht.

Ratsbürgerentscheid im April

Bürgerinnen und Bürger können im April also per Briefwahl ihr Votum zur Olympia-Bewerbung abgeben, ihre Entscheidung ist ausschlaggebend. Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Die berechtigten Wählerinnen und Wähler erhalten die Unterlagen automatisch.

17 Städte an Rhein und Ruhr bewerben sich gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Leading City ist die Stadt Köln. Neben der Bewerbung von KölnRheinRuhr wollen drei weitere Bewerber (Berlin, Hamburg, München) internationaler Bewerber für die Ausrichtung der Spiele in Deutschland werden. Der Deutsche Olympische Sportbund will Ende September 2026 über die Bewerbungen der verschiedenen Städte bzw. Regionen entscheiden.

Quelle: Stadt Wuppertal

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert