24.02.2026

SPD-Fraktion unterstützt Lösungsprozess am Döppersberg Platz Ost

Die SPD-Ratsfraktion unterstützt die von der Verwaltung vorgelegte Anpassung der Drucksache zum Café Cosa und begrüßt den mehrheitlichen Beschluss des Rates.

Die vorgesehenen Maßnahmen sollen die Situation im Wupperpark Ost kurzfristig stabilisieren. Dazu zählen insbesondere erweiterte Öffnungszeiten, zusätzliche Streetwork-Angebote sowie häufigere Reinigungen der provisorischen Toilettenanlagen.

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Atila Bouzari, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt: „Uns ist klar: Wir brauchen eine verlässliche, langfristig tragfähige Strategie im Umgang mit suchtkranken und abhängigen Menschen. Die jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind wichtige erste Schritte, um die Situation vor Ort kurzfristig zu stabilisieren. Ziel bleibt eine Lösung, die den Unterstützungsbedarf der Betroffenen ernst nimmt und zugleich die berechtigten Interessen von Anwohnern und Gewerbe berücksichtigt.“

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Verwaltung neben kurzfristigen Verbesserungen zugleich die Entwicklung einer mittel- und langfristigen Perspektive einleitet. Dazu gehört die Suche nach einem geeigneten Alternativstandort für die Angebote der Suchthilfe sowie die Erarbeitung eines umfassenden Gesamtkonzepts, das sich an erfolgreichen Ansätzen wie dem Züricher Modell oder dem Frankfurter Weg orientiert. „Der Runde Tisch Wupperpark Ost bleibt dabei ein zentraler Baustein. Er bringt Ordnungsdienst, Sozialverwaltung, Suchthilfe, Politik und weitere Akteure zusammen und schafft die Grundlage für ein abgestimmtes, fachlich begleitetes Vorgehen. Entscheidend ist jetzt, die begonnenen Schritte konsequent weiterzuentwickeln und gemeinsam tragfähige Strukturen aufzubauen“, so Bouzari weiter.

Susanne Giskes, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Sozialausschuss, ergänzt abschließend: „Wir wissen, dass Strukturwandel Zeit braucht. Deshalb setzen wir auf eine enge Verzahnung aller Beteiligten und auf realistische, schrittweise Verbesserungen. Gleichzeitig müssen die rechtlichen, organisatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen für einen möglichen Alternativstandort sorgfältig geprüft werden. Wir werden diesen Prozess konstruktiv begleiten, damit am Ende eine nachhaltige und ausgewogene Lösung für alle Beteiligten entsteht.“

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