Solidaritätskundgebung „Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine

Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine setzt Wuppertal heute (am 24. Februar 2023) mit einer großen Solidaritätskundgebung der Stadtgesellschaft ein starkes Zeichen der Solidarität und Anteilnahme mit den Menschen in der Ukraine.

Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine bekundet Oberbürgermeister Uwe Schneidewind im Namen aller Wuppertalerinnen und Wuppertaler die Solidarität und Anteilnahme der Stadt: „Wuppertal steht an der Seite der Ukraine.“

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Wir protestieren gegen die russische Aggression und die menschenverachtenden, grausamen Verstöße gegen das Völkerrecht.

Ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist das Schicksal der Betroffenen immer noch nicht in Worte zu fassen. Die Bilder von Leid und Zerstörung haben weltweit Entsetzen ausgelöst. Es sind Bilder, die sich lange Zeit niemand hätte vorstellen können: Fast 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt Russland einen Krieg in Europa.

Gedenken an die Opfer

Dieser Tag ist daher gewidmet dem Gedenken an die zahllosen Opfer dieses Angriffes und an die furchtbaren Gräueltaten in den unrechtmäßig besetzten Gebieten. Er ist aber auch gewidmet unserer tiefen und herzlichen Solidarität mit allen Menschen in der Ukraine. Wuppertal steht an ihrer Seite.

Und dies tun wir nicht nur in Gedanken und in unseren Herzen, sondern ganz konkret. Denn Solidarität heißt, dass wir uns nicht von Entsetzen und Angst vor Kriegsfolgen lähmen lassen. Dass wir auch Unsicherheiten und Einbußen tragen, wenn es um die Stärke der Freiheit und Demokratie in einem geeinten Europa geht.

Solidarität heißt handeln

Solidarität heißt handeln. Wuppertal war schon immer ein Kraftzentrum des bürgerschaftlichen Engagements. Das zeichnet unsere Stadt aus. Und so sind es neben unseren engagierten, tatkräftigen Ämtern und Hilfsorganisationen wieder einmal die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die über 5000 Menschen aus der Ukraine in unserer Stadt Wuppertal mit allem Herzblut unterstützen, damit sie hier neben Sicherheit und Zuflucht auch Mitgefühl und Zugehörigkeit erfahren. Gleichzeitig unterstützen Wuppertalerinnen und Wuppertaler das überfallene, gebeutelte Land bei der Versorgung und dem Wiederaufbau der Infrastruktur, etwa durch die vorbildliche Initiative „Water4Ukraine“, aber auch zahlreiche Geld- und Sachspenden-Aktionen.

Mit dieser klaren Haltung leistet Wuppertal seinen Beitrag dazu, den tapferen Menschen in der Ukraine in ihrem Freiheitskampf für eine friedliche, selbstbestimmte Zukunft den Rücken frei zu halten. Ich danke allen, die auf vielfältige Weise dazu beitragen. Unser Versprechen am heutigen Jahrestag ist es, diesen Rückhalt als Stadtgesellschaft mit aller Kraft weiter zu leisten, bis in der Ukraine wieder Frieden herrscht.“

Demonstration und Kundgebung

Unter dem Motto „Wir setzen ein Zeichen für den Frieden!“ lädt ein breites Bündnis zu einer Demonstration und einer anschließenden Kundgebung anlässlich des Jahrestages des Überfalls Russlands auf die Ukraine ein. Um 16.15 Uhr startet ein Demonstrationszug vom Vorplatz des Hauptbahnhofs. Er führt durch die Elberfelder Innenstadt zum Laurentiusplatz, wo um 17 Uhr dann die Kundgebung zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine beginnt.

Quelle: Stadt Wuppertal

 

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Kommentare

  1. Norbert Beutel sagt:

    Schön, dass schon am Samstag, 25.02. zu einer bereits obsoleten Demo vom Freitag, 24.02, eingeladen wird.
    Guten Morgen, liebe Redaktion von njuuz

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