09.04.2015

Neuer „Pflege-TÜV“: Mehr Sicherheit für die Betroffenen

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker sieht die Notwendigkeit, für den sogenannten "Pflege-TÜV" ein neues Konzept zu erarbeiten. Das würde auch den Betroffenen in Wuppertal mehr Sicherheit bringen.

„Ich begrüße ausdrücklich den Vorschlag des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, für den sogenannten ‚Pflege-TÜV‘ ein neues Konzept zu erarbeiten. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Qualitätssicherung bei den Pflegeeinrichtungen in Wuppertal.“ Mit diesen Worten kommentierte der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker den Vorstoß des ehemaligen Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion NRW. Das bisherige System der Pflegenoten habe in der Praxis nicht funktioniert, so Spiecker weiter. Zu viele Einzelinteressen seien bisher in die Benotung von Pflegeeinrichtungen geflossen; das zeige die bundesweite Durchschnittsnote von 1,3. „Da ist auch Wuppertal keine Ausnahme. Eine wirkliche Aussagekraft hat ein solche Einheitsbenotung nicht, sie ist auch keine wirkliche Hilfe für die Betroffenen“, erklärte der CDU-Politiker.

SpieckerhellblauZusammen mit seiner Fraktion in Düsseldorf begrüßt Spiecker daher den Vorschlag, einen Pflegequalitätsausschuss einzurichten, der Benotungskriterien erarbeiten soll, die wissenschaftlich überprüfbar sind. Nur so könne echte Transparenz für die Betroffenen geschaffen werden, sagte Spiecker abschließend.

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