Mieterverein begrüßt Diskussion über Wohnungsleerstand

Der Mieterverein (Deutscher Mieterbund) reagiert grundsätzlich positiv auf den Vorstoß, den Wohnungsleerstand mit härteren Maßnahmen zu bekämpfen.

„Jede dritte Miete frisst in Wuppertal mehr als ein Drittel des zur Verfügung stehenden Einkommens. Das ist unzumutbar,“ stellt Gerd Lange, Vorsitzender des Mietervereins in der Paradestraße, fest.

Ein Zweckentfremdungsverbot als Lösungsansatz kommt nicht in Betracht, da die hierfür erforderlichen, landesrechtlichen Voraussetzungen in Wuppertal nicht vorliegen. „Im Gegensatz dazu halten wir die personelle Aufstockung der städtischen Bauaufsicht für erforderlich, um leerstehende Wohnungen wieder bewohnbar zu machen. Damit würde auch ein Beitrag zur Innenstadtbelebung geschaffen werden. Zusätzlich müssen auf kommunaler Ebene und Landesebene weitere Anreize für den (sozialen) Geschosswohnungsbau gesetzt werden.

Der Mieterverein begrüßt es, dass im Ausschuss für Stadtentwicklung die Innenstadtentwicklung und der Geschosswohnungsbau wieder thematisiert wird, nachdem dies in der Vergangenheit zu kurz gekommen ist.“
 

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