Jürgen Hardt, MdB mit Verteidigungsminister zu Guttenberg in Afghanistan

Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Solingen-Remscheid-Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), begleitet seit gestern (13.04.) den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, bei seiner dreitägigen Reise nach Usbekistan und Afghanistan.

Gestern standen Gespräche mit dem Verteidigungsminister und dem Außenminister Usbekistans auf dem Programm. Heute (14.04.) besucht die Delegation das von Deutschland geführte Regionalkommando Nord in Masar-e-Sharif sowie die Feldlager (PRT) in Kunduz und Faizabad.

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Jürgen Hardt: „Mich interessiert hier vor Ort insbesondere die Ausstattung unserer Soldatinnen und Soldaten und ob zusätzliche Ausrüstung sinnvoll ist. Nach meinem heutigen Besuch im Feldlager Kunduz habe ich aber den Eindruck, dass unsere Soldaten für den Auftrag gut ausgerüstet und ausgebildet sind. In den letzten zwei Monaten haben die Aktivitäten der Taliban-Aufständischen gegen die afghanische Regierung und die ISAF wegen des beginnenden Frühlings erwartungsgemäß zugenommen. Trotz der angespannten Lage ist die Stimmung unter den Soldaten gut und sie zeigen sich motiviert. Die Bundeswehr wird in den nächsten Monaten noch stärkere Präsenz in der Fläche zeigen und dabei von zusätzlich rund 1000 US-amerikanischen Soldaten mit weiteren Hubschraubern unterstützt. Es geht darum, das Vertrauen der Bevölkerung in die afghanischen Regierungskräfte und die ISAF weiter zu festigen und so den Aufständischen den Rückhalt zu entziehen.“

Bei einem Gang zum Ehrenhain im Feldlager Kunduz ehrten der Verteidigungsminister, Jürgen Hardt und weitere Abgeordnete die in den letzten acht Jahren gefallenen Soldaten. In einer Ansprache gedachte ihnen der Minister und dankte ihnen für ihren Einsatz für die Sicherheit in Afghanistan, die Stabilität in der Region und damit für den Frieden in der Welt. Er dankte auch den persönlich anwesenden US-amerikanischen Soldaten, die unter Einsatz ihres Lebens die am Karfreitag verwundeten und gefallenen deutschen Soldaten aus dem Gefecht geborgen haben.Jürgen Hardt MdB

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