Hashtag: Verkehr. Baustellenabsperrungen nach Stand der Technik braucht Wuppertal nicht.

Heute: #scheißegal

Hashtag: Verkehr. #keinerwiewir. Heute: #scheißegal.
Foto/Montage:N.Bernhardt

Merke: Für Baustellen ist immer Platz im Verkehr, egal ob nur als Staustelle oder weil das „sonst nicht anders geht“. Dasselbe gilt für die Baustellenabsicherungen, die theoretisch nach der Richtline RSA 21 auszuführen sind und auch so Bestandteil der Ausschreibungen bzw. Verträge zwischen der Stadt Wuppertal und den Wuppertaler Stadtwerken einerseits und dem Bauauftragnehmer andererseits sind.

Das hat nämlich den Sinn, daß innerhalb der Baustelle die Arbeitsanweisungen der IG Bau gelten, außerhalb der Baustelle die Straßenverkehrs-Ordnung.

Natürlich werden diese Richtlinien in Wuppertal dem Landrecht untergeordnet werden, … weil Baustellensicherungen nicht nur lästig und teuer sind, sondern auch Platz benötigen – und Platz muß für die Baustelle da sein, nicht für deren Sicherungen oder den Fußverkehr. Typische Merkmale:

  • Absperrschranken und -zäune dienen als reine Sichtblenden, nicht als Absturzsicherung.
  • Die Baustelle wird gleich offengelassen (ist bequemer).
  • Der Gehweg wird gleich zur Busspur umfunktioniert, die erforderlichen Markierungen werden natürlich eingespart.

Siehe Eingangsfoto. Die Auftragnehmer dürften demnach für Leistungen kassieren, die nicht erbracht wurden – namentlich eine ordentliche Baustellensicherung. Leidtragende sind die weniger agilen Fußgänger, die solche Baustellen nicht oder nur schwerlich sicher passieren können.

Komisch: illegal und unzureichend geht also immer. Nur eine ordentliche Sicherung geht nicht, weil…?

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