GRÜNE: Rückenwind für den Radverkehr

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am vergangenen Mittwoch lag ein Bericht der Verwaltung über die gegenläufige Öffnung von mehr als 40 Einbahnstraßen für den Radverkehr vor.

„Wir begrüßen, dass die Verwaltung nun die Änderung der Straßenverkehrsordnung umsetzen will  und viele weitere  Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr öffnen will“, so Bettina Brücher, Stadtverordnete und Mitglied im Verkehrsausschuss. „Mit dieser kostengünstigen Maßnahme werden viele Wege für Radfahrerinnen und Radfahrer in Zukunft leichter und das tägliche Radfahren unterstützt. Die Anbindungen an die Nordbahntrasse werden besser und auch das Projekt „Schleichwege“, für das die Stadt Wuppertal den 2. Preis beim Deutschen Fahrradpreis gewonnen hat, kann davon profitieren.

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Wir freuen uns , dass auf unseren Vorschlag im nächsten Verkehrsausschuss ein Bericht über das Projekt „Fahrradstadt Wuppertal“ des Wuppertal Institutes auf die Tagesordnung gesetzt wird, an dem auch die Mitglieder des Verkehrsausschusses beteiligt waren.“

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„Wir möchten an die Bezirksvertretungen appellieren, im Sinne aller Mitglieder des Verkehrsausschusses und der Stadtverwaltung  für die Öffnung  der vorgeschlagenen Einbahnstraßen in ihrem Bezirk zu sorgen“, so Anja Liebert, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Sicherheitsbedenken können in den allermeisten Fällen ausgeräumt werden, denn in Tempo 30 Einbahnstraßen begegnen sich RadlerInnen und AutofahrerInnen gleichberechtigt auf Augenhöhe, erhöhte Unfallzahlen gibt es laut den entsprechenden Statistiken nicht. Nach und nach sollten dann alle geeigneten Einbahnstraßen –  und davon gibt es in Wuppertal an die 400 – für den Radverkehr geöffnet werden.“

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