GRÜNE begrüßen Beteiligung an Abstimmung zu Olympia

Mit bisher über 50.000 Rückmeldungen zur möglichen Beteiligung der Stadt Wuppertal an den Olympischen und Paralympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 zeigt sich nach Einschätzung von Bündnis 90/Die Grünen ein außerordentlich hohes Interesse der Bürgerinnen und Bürger an diesem Thema.

Die Abstimmung, die noch bis zum 19. April läuft, bietet allen Wuppertalerinnen und Wuppertalern die Gelegenheit, ihre Meinung einzubringen.

„Wir freuen uns sehr über diese hohe Anzahl an Rückmeldungen und wünschen uns, dass die bisher zu verzeichnende Beteiligung weiter anhält“, erklärt Thomas Lenz, sportpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion. „Eine starke Beteiligung ist nicht nur ein klares Signal an die Entscheidungsträger, sondern auch eine solide Grundlage, um das Thema in Wuppertal weiter voranzutreiben.“ Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 19. April.

Lenz betont die Chancen, die eine mögliche Olympia-Bewerbung für die Stadt mit sich bringen würde: „Wir können als Stadt nur gewinnen. Sollte die Entscheidung positiv ausfallen, hoffen wir sehr, dass Wuppertal in den kommenden Jahren von den aufgelegten Förderprogrammen profitiert – insbesondere im Bereich der Sportstätteninfrastruktur. Dies wäre eine einmalige Gelegenheit, die Sportlandschaft in unserer Stadt nachhaltig zu stärken.“

Die Grünen unterstützen den partizipativen Ansatz der Abstimmung und sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung der städtischen Zukunft einzubinden.

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Kommentare

  1. Trottel sagt:

    Warum müssen/sollen mehrere Millionen Euro ausgegeben werden, um ein paar Hunderttausend oder weniger Euro Fördermittel „abzugreifen“?

    Volkswirtschaftlich betrachtet ist dies auf jedenfall für SteuerzahlerInnen ein Verlust.

  2. Uli Schmidt sagt:

    Es wäre also ein Gewinn weil es dann gegeben falls ein Förderprogramm für die Sportstätten geben würde? Durchaus eine spannende Sichtweise um für Olympia zu werben. Nun die frage lautet warum es nicht ohne Olympia auch möglich wäre? Auch da lautet die Antwort es ist jetzt schon möglich und wird ja auch gemacht. Insgesamt gibt es durchaus schon sehr viel „Sportförderung“ insgesamt aus Steuermittel und das ist auch gut so. Insbesondere wenn davon auch der Breitensport profitiert. Natürlich ist immer Luft nach oben insbesondere wenn es darum geht einmal schon gebaute Anlagen / Einrichtungen gegeben falls Zeitgemäß zu erhalten. Mir ist jetzt nicht ganz klar was an dieser Grundsätzlichen sinnvolle Einsatz von Steuermittel davon Abhängig sein sollte das diese auch getätigt werden? Eigentlich ist es ja nur eine Politische Entscheidung wie der Haushalt aufgestellt werden soll. Zur zeit stimmen wir allerdings nur darüber ab ob wir uns bewerben sollen als Land NRW. Aktuell wird also in 19 Städte in NRW darüber abgestimmt. Die Kosten dafür werden zu 85 % vom Land übernommen den rest muss dann halt die Stadt selber tragen. NRW haut also mal eben um die 9,5 Millionen dafür raus. Das sind schon mal so 1 bis 2 Sporthallen die aus den Fördertopf nicht finanziert werden weil die für Briefmarken drauf gehen 😉 Das will ich nur mal so am rande der Euphorie erwähnt haben. Lassen wir uns entscheiden wie die Abstimmung dann ausfällt. Sollten wir uns als Bundesland dafür entscheiden müssen wir erstmal richtig investieren. leider nicht in die Sportstädten sondern vor allem in Werbung damit wir auch dann auf der Obersten Plätzchen stehen werden. Den es gibt a noch zwei weitere Mitbewerber allein aus Deutschland. Brot und Spiele ist allerdings schon immer eine Sache gewesen die die Politik benötigt hat.

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