Gesundheitsgefahren durch Taubenfütterung in Ronsdorf konsequent beenden

Die vier Ronsdorfer Mandatsträger der Freien Demokraten haben sich in einem Schreiben an die Stadtdezernenten gewandt und fordern von diesen das Ergreifen geeigneter Maßnahmen gegen die akuten Gesundheitsgefahren, die in der Ferdinand-Lassalle-Straße durch Taubenfütterungen entstanden sind.

„Bedauerlicherweise wurde das bekannte und mehrfach bereits in der Bezirksvertretung von uns angesprochene Problem noch nicht gelöst. Das Gegenteil ist leider der Fall, denn zwischenzeitlich musste aufgrund der Verschmutzung und der Gefahren durch mehr und mehr Ratten und anderes Ungeziefer der Spielplatz der dortigen Kita zum Schutz der Kinder und des Personals gesperrt“, so die Ronsdorfer FDP-Stadtverordnete Dorothea Glauner.

Neben ihr unterzeichneten das Schreiben der ebenfalls aus Ronsdorf stammende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal Alexander Schmidt, die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Ronsdorf und die FDP-Bezirksvertreterin Heidrun Leermann.

„Dieser Zustand kann nicht tatenlos hingenommen werden und wir erwarten im Namen der Eltern, der Kinder, des Personals und nicht zuletzt auch der Anwohner, dass nun endlich Maßnahmen in die Wege geleitet werden, die diese Gesundheitsgefahren nachhaltig beseitigen“, so Martina Hafke, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Ronsdorf und ergänzt: „Neben der umgehenden Säuberung des Spielplatzes fordern wir Hilfestellungen für die offenbar psychisch kranken Bürgerin, die es trotz Verbot und mehrfacher Ansprache nicht unterlässt, Lebensmittel auszulegen und so neben Tauben und Ratten unzähliges anderes Ungeziefer anlockt. Hier muss der psychosoziale Dienst aktiv und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergriffen werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Bürgerin voll geschäftsfähig ist, sollten ihr unserer Auffassung nach die Kosten für Säuberungsmaßnahmen in vollem Umfang auferlegt werden.

Weiter fordern die Freien Demokraten Hilfestellungen für die betroffenen Eltern, die in Folge der zuvor dargestellten Problematik Tagesmütter engagieren oder sich um andere Kita-Plätze bemühen mussten.

„Wir haben volles Verständnis dafür, wenn betroffene Eltern ihre Kita-Beiträge mindern oder sich Ersatzbetreuungsangebote suchen. Es wurden genug Worte gewechselt und es ist viel Unfrieden in der Nachbarschaft gestiftet worden. Wir fordern die zuständigen Stadtdezernenten Dr. Kühn und Nocke eindringlich auf, rasche und effektive Lösungen zu erzielen. Der Fokus muss auf die Gesundheit der Kinder, des Personals und natürlich auch der Bürgerinnen und Bürger gerichtet sein.“

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