FDP-Fraktion: Taskforce für Elberfelder Innenstadt!

Die Fraktion der Freien Demokraten im Rat der Stadt Wuppertal (FDP) fordert vom Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind die Einberufung einer Taskforce für die Elberfelder Innenstadt.

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„Alle Befürchtungen der letzten Tage haben sich mit der angekündigten Schließung des Standortes der Galeria Kaufhof in der Elberfelder Innenstadt bewahrheitet“, so Karin van der Most, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. „Jetzt gilt es von Seiten der Stadt alles zu tun, um eine sozialverträgliche Lösung für die von der Schließung betroffenen Angestellten zu finden. Hier zeichnen sich in ohnehin schwierigen Zeiten menschliche Tragödien ab, die es so weit es geht abzumildern gilt.“

Der Warenhauskonzern Galeria Kaufhof will laut Mitteilung des Gesamtbetriebsrates 52 der noch 129 verbliebenen Standorte bis spätestens zum 31.01.2024 in Deutschland schließen, darunter auch die traditionsreiche Filiale in Wuppertal. Über 5.000 Beschäftigte werden bundesweit dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren.

Karin van der Most: „Neben den persönlichen Schicksalsschlägen ist das Aus des Wuppertaler Standortes auch ein weiterer Tiefschlag für die Wuppertaler Innenstadt. Während beispielsweise der Krefelder Oberbürgermeister bereits vor Wochen eine Taskforce zur Rettung des dortigen Standortes eingerichtet hat, wurde in Wuppertal lediglich über leidige Straßensperrungen diskutiert. Zumindest liegen uns keinerlei Informationen vor, dass Oberbürgermeister Schneidewind irgendetwas unternommen hätte, was die Rettung oder eine Nutzungsänderung des prägnanten Gebäudes inmitten der Elberfelder City beträfe. Hier besteht dringender Nachholbedarf, denn es darf unter keinen Umständen ein negativer Sogeffekt entstehen, der sich auf den Einzelhandel weiter ausdehnt.“

Die FDP-Fraktion fordert daher von Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind schnellstmöglich Gespräche mit allen wesentlichen Akteuren, dem Eigentümer des Gebäudes, Vertretern der Interessensgemeinschaften, Wirtschaftsförderung und andere zu führen, um die Auswirkungen der Schließung des bis dahin einzig verbliebenen Vollsortimenters abzumildern.
Alexander Schmidt, Fraktionsvorsitzender der FDP-Ratsfraktion ergänzt abschließend: „Es müssen Lösungen her. Und zwar für die von der Schließung betroffenen Angestellten, aber auch für die von Baustellen und Schließung bedrohte Innenstadt. Wir Liberale könnten uns an so zentraler Stelle ein großes Start-Up-Center vorstellen, was in Kooperation zwischen Uni, Wirtschaft und Stadt ein wichtiger Impulsgeber für die gesamte Bergische Region sein könnte.“

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