FDP-Fraktion: `Kurs halten bei den Stadtfinanzen´ rächt sich jetzt

Mit Verärgerung hat die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal die Mitteilung des Stadtkämmerers Dr. Johannes Slawig zur Kenntnis genommen, dass die Stadt eine Haushaltsperre verhängen muss, weil die Gewerbesteuereinnahmen um über 20 Millionen Euro plötzlich eingebrochen sind.

FDP-Fraktion-Logo3d„So bekommen die im Stadtbild präsenten Wahlplakate von Vertretern der Großen Kooperation mit dem Slogan `Kurs halten bei den Stadtfinanzen’ eine äußerst bittere Bedeutung und zeigen so ungewollt das Ergebnis einer über viele Jahre verfehlten Wirtschaftspolitik“, so Alexander Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion.

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Schmidt: „Die Forderung der FDP nach einer aktiven Mittelstandspolitik, und Ausweisung attraktiver Gewerbeflächen, wurden insbesondere von der Großen Kooperation immer wieder abgelehnt. Nun zeige sich halt,“ so Schmidt, „welche katastrophalen Auswirkungen die Abhängigkeit von einzelnen Großunternehmen haben kann, ohne dass Wuppertal solche Ausfälle durch mittelständische Betriebe ansatzweise auffangen könnte.“

Für die Liberalen erscheint es daher dringender denn je, schnellstmöglich ein umfassendes Wirtschaftsförderungs- und Gewerbeflächenkonzept auf den Weg zu bringen, um endlich wieder attraktiver für Betriebe zu werden. Schmidt abschließend: „Das Umland unserer Stadt, in das in der Vergangenheit viele Wuppertaler Betriebe unwiederbringlich abgewandert sind, zeigt eindrucksvoll, dass neues Gewerbe nicht nur zu mehr Steuereinnahmen und damit zu solideren Stadtfinanzen führt, sondern gleichzeitig auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze schafft. Es ist in Wuppertal dringend an der Zeit umzudenken.“

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Kommentare

  1. MM sagt:

    Dann sollten sofort die Steuern erhöht werden…zu mehr Wirtschaftspolitik reichts denen ja nicht

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