FDP-Fraktion: Die Wuppertaler Tafel braucht Hilfe

Die FDP-Ratsfraktion informierte sich im Rahmen einer Fraktionssitzung bei der Wuppertaler Tafel am Kleinen Werth in Oberbarmen über die für viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler immer wichtiger werdende Arbeit vor Ort.

„Wir danken den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tafel für ihr unverzichtbares Engagement. Ohne sie hätten viele Bürgerinnen und Bürger ein weit schwereres Leben mit noch größeren Sorgen“, so Gérard Ulsmann, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal und ergänzt: „Die Stadt muss nach unserer festen Überzeugung der Tafel bei den anstehenden Herausforderungen, wie zum Beispiel der notwendigen Sanierung des Daches beistehen und kann sich dabei auf die Unterstützung der FDP verlassen.“

Die Freien Demokraten befürworten den für die Dachsanierung vorgesehenen städtischen Zuschuss, da die Tafel nicht zuletzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine sehr große Bedeutung für viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler zukommt.

Gérard Ulsmann: „Die politische Unterstützung der sozialen Einrichtung ist alternativlos, wenn man die Menschen nicht alleine lassen will. Für viele ist die Tafel eine wichtige Anlaufstelle in vielerlei Belang. Hier gibt es nicht nur Essen und Trinken und ein Sozialkaufhaus, in dem ein aus Spenden zusammengestelltes durchaus attraktives Sortiment aus Kleidung, Büchern und Möbeln für kleines Geld zu kaufen gibt, sondern auch immer ein offenes Ohr. Kinder und Jugendliche werden hier betreut und Menschen in schwierigen Lebenslagen können an die entsprechenden Angebote von Stadt und freien Einrichtungen weitervermittelt werden. Die hauptsächlich durch ehrenamtliche Arbeit getragene Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag im Wuppertaler Osten.“

Die FDP zeigt sich jedoch besorgt darüber, dass der Kreis der Besucher der Wuppertal Tafel durch Energiekrise und den Urkaine-Krieg befeuert immer größer wird und gleichzeitig die Bereitschaft, Lebensmittel und andere Dinge zu spenden bei Firmen und Privatpersonen kleiner wird.

„Die verschiedenen Krisen und Nöte der Menschen bekommen die Ärmsten am stärksten zu spüren und hier appellieren wir an alle, denen Hilfe möglich ist, sich mit persönlichem Engagement oder mit Sachspenden einzubringen. Ein großer Lebensmittelmarkt, der über viele Jahre mit Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag für das Sortiment der Tafel geleistet hat, ist jüngst weggebrochen. Hier ist der Bedarf besonders groß und wir hoffen, dass sich ein oder mehrere Unternehmen oder Supermärkte finden, die mit Lebensmitteln zum Beispiel aus Mensen oder Kantinen diesen Platz einnehmen und schnell für Abhilfe sorgen. Wie so oft kann auch hier nur mit privatem Engagement die Not gelindert werden und Wuppertal hat schon oft bewiesen, dass privates Engagement im Tal großgeschrieben wird“, so Ulsmann abschließend.

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