BEA: Zwei neue Zukunftsaufgaben auf der Liste

Am Freitag (08. Juli) tagten der Lenkungskreis und die Gesellschafterversammlung der Bergischen Entwicklungsagentur. Auf der Tagesordnung standen die Themen Welterbeantrag Müngstener Brücke sowie die Kooperation mit der benachbarten Region Köln/Bonn.

Der Lenkungskreis gilt als zentrale Plattform für die interkommunale Abstimmung. Ihm gehören neben den Gesellschaftern der BEA die Vorsitzenden aller in den Räten der drei Städte vertretenen Fraktionen sowie die Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus der Region an. Der Lenkungskreis kommt zweimal im Jahr zusammen, um wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Arbeit der BEA vorzuberaten.

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Aus der letzten Sitzung nahm die BEA gleich zwei wichtige Aufgaben mit.

Bewerbung der Müngstener Brücke zum UNESCO-Welterbe

Der Vorsitzende der BEA-Gesellschafterversammlung, Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith, hatte den Anstoß gegeben: Die Müngstener Brücke soll in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen werden. Der Lenkungskreis folgte diesem für die Region wichtigen Ansinnen und gab ein einhelliges Votum zugunsten des Vorhabens ab. Nun sollen hierzu entsprechende Ratsbeschlüsse in allen drei Städten getroffen werden. Gleichzeitig wurde die BEA beauftragt, das dazu erforderliche Antragsverfahren voranzutreiben.

Der erste Schritt ist nun die Beteiligung an einem Aufruf des Landes. Bis zum Oktober 2011 sollen die nordrheinwestfälischen Städte und Gemeinden dem Land Vorschläge für Welterbestätten unterbreiten.

Kooperation mit der Region Köln/Bonn

Bereits im Januar fand ein Treffen einer Delegation der BEA-Gesellschafter mit dem Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. statt, in dem die Chancen einer engeren Kooperation zwischen beiden Regionen erörtert wurden. Die Geschäftsführer der BEA und ihrer Schwesterorganisation in der Region Köln/Bonn wurden beauftragt, den Entwurf einer Kooperationsvereinbarung zu erarbeiten, der nun dem Lenkungskreis vorgelegt wurde.

Dieser begrüßte den eingeschlagenen Weg und sprach sich grundsätzlich für eine solche Kooperationsvereinbarung aus. Der Entwurf soll jetzt den drei Räten zugeleitet und dort inhaltlich diskutiert werden. Die BEA wurde von ihren Gesellschaftern beauftragt, diesen Kooperationsprozess federführend zu begleiten.

„Wir freuen uns über die Bestätigung der jeweils eingeschlagenen Wege“, so der Vorsitzende der BEA-Gesellschafterversammlung, Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith. „Damit zeigt sich, dass die Region zu einem guten Miteinander gefunden hat.“

Quelle: PM BEA vom 11.07.11

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