Antrag „Palästinensische Flagge am Rathaus hissen“

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld-West am 31. Januar 2024

Von Sebastian Schröder, Die Linke

Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,

Die Bezirksvertretung Elberfeld-West möge beschließen:

Die BV Elberfeld-West fordert Oberbürgermeister Schneidewind auf, die palästinensische Flagge am Wuppertaler Rathaus zu hissen.

Begründung:

Unser Vorbild ist Anne Lindboe, die Bürgermeisterin der Stadt Oslo in Schweden. Sie liess am 29. November die palästinensische Flagge vor dem Rathaus hissen:

Oslo soll eine Stadt für alle sein, in der sich sowohl die kleine jüdische Minderheit als auch Menschen mit palästinensischen Hintergrund sicher, gesehen und einbezogen fühlen.“

Auch Wuppertal hat Verantwortung, hier leben viele Bürger:innen mit palästinensichen und israelischen Hintergründen. Wir trauern mit allen Opfern der Gewalt und klagen die fortgesetzten Kriegsverbrechen der israelischen Armee an.

Herr Schneidewind, folgen Sie dem Bespiel von Bürgermeisterin Lindboe!

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Schröder

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Kommentare

  1. Norbert Beutel sagt:

    Die ganzen Debatten haben sich erübrigt, da die BV Elberfeld-West nach einem GO-Antrag die m.E. einzig richtige Entscheidung (mit 1 Gegenstimme der Linken) getroffen hat, den Antrag nicht zu behandeln und direkt zum nächsten TOP überzugehen,

  2. Micha sagt:

    Ich beteilige mich nicht an ihrem Disput.
    Fakt ist, Herr Schroeder kann wohl nicht aus seiner Haut heraus.
    Die Linke, Vorgänger PDS. PDS, Vorgänger SED. SED, gab den Todesschuss-Befehl an der Mauer. Das ist Terrorismus der angeblich immer wieder vom Volk gewählt wurde. Und jetzt soll die Flagge von Terroristen am Rathaus wehen ?
    Frage : Was ist bei Herrn Schroeder schief gelaufen ? ZU VIEL 68ER ERZIEHUNG ? ZU VIEL HO-CHI-MINH ?
    260.000 Unterschriften. Petition für das Verbot der Bündnis 90 / die Grünen ! Das kann der LINKEN auch schnell passieren. Und das wäre auch gut so.

    1. Trottel sagt:

      Verbot faschistischer und nazistischer Organisationen: ja!
      Das gebietet das Grundgesetz.

      Die Grünen oder Linke oder CDU gehören nicht dazu, das könnten Sie wissen.

      Es sind SIE, DIE AFD (Höcke et al ) BETROFFEN und NEONAZIS betroffen.

      Verstehen Sie oder……?

      1. Micha sagt:

        Rotes ideologisches Denken mit grünen Streifen. Im Rat zu fordern die Flagge der Terroristen zu hissen, obwohl genügend Synagogen in Wuppertal vorhanden sind. Eine Ohrfeige für unsere jüdischen Mitbürger. Torpediert mit allen Mitteln den Bau der terroristischen Geburtsstätte auf der Gathe. Auch nicht weit weg von der Synagoge. Das ist linke Politik in Wuppertal. Das erkennen Sie nicht „Trottel“?
        Name ist wohl doch Programm !

        1. Programmierter "Trottel" sagt:

          Verstehen Sie oder verstehen Sie nicht. Jeder versteht so gut er kann.

          Sie suchen den Splitter im Auge anderer, ob das geht MIT EINEM BRAUNEM BRETT VORM KOPP?

  3. Trottel sagt:

    @ zweig

    Oslo, Norwegen, sollte nicht passieren. Ein echter Baerbock. Doch Ihre restliche zweigsche Pseudokritik ist reines scholzen.
    Die Regierungen leidet offensichtlich an Fachkräftemangel, diesbezüglich möchte ich insbesondere die Außenpolitik nicht nur BM Baerbock überlassen.
    Gut, wenn sich Menschen wie S. Schroeder für Frieden einsetzen, auch wenn Sie dieses demokratische Engagement bekämpfen und diskreditieren versuchen.

    1. Susanne Zweig sagt:

      „Echter Baerbock“ und „reines Scholzen“. Mit Diskreditierung kennen Sie sich immerhin aus.
      Aber was hat nun der Antrag, der einseitig eine Kriegspartei unterstützen will, mit dem Stadtbezirk Elberfeld-West zu tun?

      1. Trottel sagt:

        Sie diskriminieren alle, die sich aktiv um Frieden bemühen und geben nur jenen ein Mandat, die Ihnen genehm und gewählter Mainstream sind. Sie unterdrücken Minderheiten und sind selbst unterstützende oder duldende Mitläuferin.
        Erinnert sei hier an Ihre entsetzliche Polemik in njuuz gegen den Verband der Verfolgten des Naziregimes.

        Opposition, Andersdenkende, Alternative, Meinungsfreiheit usw. gehören zur Demoktatie.

        1. Susanne Zweig sagt:

          Okay, jetzt sind wir also bei persönlicher Beschimpfung angekommen. Bei den globalen Friedensbemühungen wünsche ich Ihnen mehr Erfolg! Mit einer Antwort auf meine Frage wird das wohl nix mehr, nehme ich an.

          1. Trottel sagt:

            Es war keine Beschimpfung sondern Bewertung Ihrer Polemik zu Holokaust und Faschismus. Es muss klar sein, wes Kind Sie sind.
            S. Schroeder ist nicht einseitig, er fordert eine Stadt für alle, für jüdische und palistinänsische Menschen und Flagge zeigen.

            Ich unterstütze ausdrücklich alle Friedensbemühungen und Antifaschismus und freue mich über grenzüberschreitende und vielfältige Aktionen dazu, auch wenn im Detail Varianten der Motive bestehen.

            Ihre Ausgrenzungsbemühungen, politische Multiplikatoren auf Wahlmandate zu reduzieren ist für eine aktive Demokratie untauglich.

            Mit Merz zurück in die Vergangenheit mag für Sie eine Option sein, für andere nicht.

  4. Susanne Zweig sagt:

    Nicht mal das Rathaus liegt in Elberfeld-West. Was will eigentlich jemand, der sich für kaum ein Thema diesseits des Bosporus interessiert, in einer Wuppertaler Bezirksvertretung?

    1. Trottel sagt:

      Es werden auch Waffen in die Ukraine geliefert und Deutschland liegt nicht in der Ukraine.

      Ihre Logik verhindert Diplomatie.

      Wir wollen Frieden, Würde sowie Miteinander und Aussöhnung für alle Menschen.

      1. Susanne Zweig sagt:

        Außenpolitik läuft auf Bundesebene ab. Herr Schröder ist frei, sich dort als Diplomat zu bewerben. Aktuell beschränkt sich seine selbstgewählte Verantwortlichkeit aber auf Fahrradbügel und Spielplätze zwischen dem Arrenberg und Sonnborn.

        1. Trottel sagt:

          Somit kümmern Sie sich nie um Aussenpolitik, Sie haben ja kein Wahlmandat auf Bundesebene. SInd Sie wenigstens für einen heimischen Vorgarten zuständig und kümmern sich um lokal produzierte Gartenzwerge? Muss mal gefragt werden.

          1. Susanne Zweig sagt:

            Ganz ehrlich, ich überlasse Außenpolitik lieber denen, die ich in den Bundestag gewählt habe, als Leuten, die ihr Mandat schon auf Bezirksebene nicht verstehen und Oslo für eine Stadt in Schweden halten.

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