Veranstaltungen der Stadt Wuppertal zum 70. Jahrestag der Befreiung

Am 16. und 17. April jährt sich zum 70. Mal die Befreiung Wuppertals durch amerikanische Truppen. Wenige Wochen später, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg. In Wuppertal wird es zu diesem Anlass mehrere Gedenkveranstaltungen geben.

Gemeinsame Gedenkveranstaltung der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Stadt Wuppertal mit ökumenischem Gottesdienst am Freitag, 8. Mai, um 17 Uhr, in der Gemarker Kirche, Zwinglistraße, Wuppertal-Barmen.

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Empfang der Gäste des Vereins zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal und des Vereins Spurensuche – NS-Geschichte in Wuppertal im 1. Sitzungszimmer des Rathauses. Im Mittelpunkt stehen ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie deren Nachkommen, Widerstandskämpfer und Verfolgte des NS-Regimes. Außerdem werden Zeitzeugen aus der Partnerstadt St. Etienne anwesend sein. Die Gäste werden sich am Freitag, 17. April um 12 Uhr in das Goldene Buch der Stadt Wuppertal eintragen.

Relikte wie der Bunker in Langerfeld erinnern noch heute an die Zeit des Zweiten Weltkriegs.Relikte wie dieser Bunker in Langerfeld erinnern noch heute an die Zeit des Zweiten Weltkriegs. © Frank Vincentz (GFDL)

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung werden sich NS-Opfer und deren Angehörige im Deweerthschen Garten zu einer Gedenkfeier und einem lebendigen Befreiungsfest zusammenfinden. Dabei wird auch die ergänzte und korrigierte Gedenktafel mit den Namen von 3.436 Wuppertaler Opfern des Nazi-Terrors aufgestellt.

Die amerikanische Besatzungszeit steht am Samstag, 18. April, von 12 Uhr bis 16.30 Uhr im Historischen Zentrum im Mittelpunkt. Wofür kämpften die jungen Soldaten aus den USA in Deutschland und welche Meinung hatten sie von den Besiegten? „Living History“ wird einen authentischen Eindruck der Besatzungszeit in Wuppertal vermitteln. Für die musikalische Umrahmung sorgt SAX FOR FUN . Mathias Haentjes (Köln) und Ulf Arlinghaus (Wuppertal) zeigen ihre Dokumentarfilme. Um 17 Uhr wird es eine Führung durch die Ausstellung Münzstraße 53 zum Thema „Das Kriegsende in Wuppertal – und die Versorgungslage in Wuppertal“ geben. Dabei wird die Rolle der ehemaligen Genossenschaftszentrale »Vorwärts« an der Münzstraße beleuchtet.

Die Bergische VHS hat im Frühjahr Lesungen, Vorträge, Themenabende und Filmdokumentationen zum Thema „1945 – zum Kriegsende vor 70 Jahren“ im Programm. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der VHS.

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Quelle: Stadtverwaltung Wuppertal

 

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