Tipps, Tricks und Irrtümer über das Energiesparen

Energiesparen ist nicht nur etwas für Pfennigfuchser. Denn Strom, Heizung und Warmwasser kosten viel Geld. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.  In welchen Situationen verbrauche ich unnötig Energie? Wo kann ich Energiekosten sparen?

 

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Schon einfache Tipps und Tricks helfen dabei, den Energieverbrauch zu senken. Die Verbraucherzentrale NRW beantwortet häufige Fragen rund ums Energiesparen:

 

  • Waschgang: kurz oder lang? Bei der Spül- und Waschmaschine haben Verbraucher die Wahl zwischen verschiedenen Programmen. Je kürzer desto energiesparender, klingt zunächst nach einer logischen Schlussfolgerung. Aber sie ist falsch. Denn die meiste Energie wird für das Aufheizen des Wassers benötigt, nicht für den Betrieb des Geräts. Da Eco-Programme mit niedrigeren Temperaturen arbeiten, dauern sie zwar länger, aber sie sparen Energie, und es wird trotzdem alles sauber. Geduld zahlt sich also aus.
  • Ist Duschen energiesparender als baden? Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn der Energieverbrauch beim Duschen hängt von zwei Dingen ab: der Duschzeit und dem Duschkopf. Mit einem üblichen Durschkopf könnte man sich eine viertel Stunde lang berieslen lassen, um den Verbrach einer Badewanne zu erreichen. Bei einem besonders sparsam Duschkopfen noch länger. Mit machen „Rainshower“- Duschen merklich kürzer.
  • Wird die Heizung auf 5 schneller warm? Wer durchgefroren nach Hause kommt, möchte es schnell warm in der Wohnung haben. Der erste Reflex: die Heizung wird voll aufgedreht. Mit dem Thermostat stellt man jedoch lediglich die Wunschtemperatur ein. Es strömt so lange warmes Heizwasser in den Heizkörper, bis diese Temperatur erreicht ist. Wird die Einstellung erhöht, wird es also nicht merkbar schneller, sondern nur insgesamt wärmer. Dieses Verhalten erhöht unnötig den Energieverbrauch und damit auch die Heizkosten. Übrigens: Thermostate sind sehr empfindlich, bereits eine Viertel Stufe zurückgedreht, also von „drei“ auf „fast Drei“ senkt die Temperatur um ein Grad – das sind sechs Prozent weniger Energieverbrauch.
  • Warum wird der Backofen vorgeheizt? Fast jedes Rezept beinhaltet den Hinweis, dass der Backofen vorgeheizt werden soll. Das verschwendet viel Strom, obwohl es häufig unnötig ist. Denn der eigentliche Grund für das Vorheizen hat nur in wenigen Fällen mit dem Gelingen des Gerichts zu tun: Indem der Ofen auf eine konkrete Temperatur gebracht wird, kann die anschließende Backzeit auf der Verpackung oder im Rezept genau benannt werden. Wer Energie sparen möchte, kann also auf das Vorheizen verzichten und das Essen einfach etwas länger im Ofen lassen. Ein weiterer Tipp: Der Ofen kann auch einige Minuten vor dem Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Die Restwärme reicht aus, um das Gericht zu Ende zu backen.
  • Was hat ein vereistes Gefrierfach mit dem Stromverbrauch zu tun? Ein vereistes Gefrierfach ist lästig. Die Schubladen oder Türen gehen nur noch schwerfällig auf und zu. Und es steigt der Stromverbrauch. Abtauen lohnt sich also.
Informationen zum Thema Energiesparen bietet die Verbraucherzentrale NRW im Rahmen des Projekts Energie2020plus an, das mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert wird.

 

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale.
Kontakt: (0202) 693 758 – 06

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