30.06.2026evangelisch wuppertal
Spenden für Erdbebenhilfe in Venezuela
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft das Gustav-Adolf-Werk (GAW) zu Spenden auf. Die Wuppertaler Synodalbeauftragte für das GAW, Pfarrerin Friederike Slupina-Beck, wirbt für Unterstützung der Partnerkirchen vor Ort.

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft das Gustav-Adolf-Werk (GAW) zu Spenden auf. Die Wuppertaler Synodalbeauftragte für das GAW, Pfarrerin Friederike Slupina-Beck, wirbt für Unterstützung der Partnerkirchen vor Ort. Denn sie können jetzt schnell und wirkungsvoll Nothilfe leisten.
Die Bilder aus Venezuela erschüttern auch die evangelische Kirche in Wuppertal. Pfarrerin Friederike Slupina-Beck, Synodalbeauftragte für das Gustav-Adolf-Werk (GAW), erhält derzeit zahlreiche Anfragen, wie den Betroffenen nach den schweren Erdbeben geholfen werden kann. Sie bittet darum, jetzt für die Nothilfe, die die Partnerkirchen des GAW in Venezuela leisten, zu spenden.
„Es erweist sich in dieser akuten Notlage wieder einmal als segensreich, dass das älteste protestantische Hilfswerk nicht nur viele großartige Projekte der kleinen evangelischen Partnerkirchen weltweit unterstützt, sondern in Krisensituationen sehr schnell und wirkungsvoll die bestehenden Kontakte nutzt, um die von den Gemeinden vor Ort geleistete Nothilfe finanziell abzusichern“, sagt Friederike Slupina-Beck.
Hilfe über langjährige Partnerschaften
Die Evangelische Kirche im Rheinland unterhält nach eigenen Angaben seit mehr als 50 Jahren enge Beziehungen zu Venezuela. Kirchengemeinden und Kirchenkreise engagieren sich dort in Bildungs-, Gemeinde- und Sozialprojekten und pflegen bis heute partnerschaftliche Kontakte. Deshalb unterstützt die rheinische Kirche die Soforthilfe des Gustav-Adolf-Werks mit 10.000 Euro. Das GAW stellt weitere 10.000 Euro bereit. Die Mittel kommen unmittelbar den Partnerorganisationen Acción Ecuménica (AECU) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Venezuela zugute.
Nach den Erdbeben in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni wurden nach offiziellen Angaben bislang über 1.700 Tote und mehr als 5.000 Verletzte registriert. Da weiterhin viele Menschen vermisst werden, ist mit einem Anstieg der Opferzahlen zu rechnen. Internationale Rettungsteams sind im Einsatz.
„Besonders schwer wiegt, dass das Erdbeben ein Land getroffen hat, das bereits seit Jahren unter einer tiefen wirtschaftlichen, sozialen und humanitären Krise leidet“, erklärt das GAW. Das Gesundheitssystem sei geschwächt, viele Menschen lebten in Armut. Staatliche Strukturen seien nur eingeschränkt handlungsfähig.
Medizinische Versorgung und Trauerarbeit
„Die Menschen sind sehr, sehr erschrocken“, berichtet Gerardo Hands, Präsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Venezuela. Die Gemeinden seien selbst weitgehend verschont geblieben und könnten deshalb zu wichtigen Anlaufstellen für Betroffene werden.
Gemeinsam mit Acción Ecuménica organisieren sie psychologische Erste Hilfe, die Begleitung von Menschen in Trauer und Krisensituationen, medizinische Versorgung sowie Unterstützung für Kinder, ältere Menschen und andere besonders gefährdete Gruppen. Zugleich werden freiwillige Helferinnen und Helfer selbst begleitet und unterstützt, damit sie ihre wichtige Arbeit langfristig leisten können.
Das Gustav-Adolf-Werk bittet deshalb um Spenden, damit diese Hilfe in den kommenden Wochen und Monaten fortgesetzt werden kann.
Spenden
Gustav-Adolf-Werk
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Erdbeben Venezuela
Online spenden: www.gustav-adolf-werk.de/spenden
Text: GAW/Sabine Damaschke
Foto: GAW
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