Regen, Gewitter, Sturmböen und aufgeweichte Ufer: Wupperputz muss abgesagt werden

Das Wetter meint es in diesem Jahr nicht gut mit dem Wupperputz: Durch die Regenfälle ist der Pegel des Flusses bereits leicht gestiegen. Auch für die kommenden Tage sehen die Prognosen nicht gut aus. Daher sagt die Stadt in enger Abstimmung mit dem Wupperverband die beliebte Aktion aus Sicherheitsgründen ab.

Laut Prognosen für die kommenden Tage kann es weiter viel Regen geben in Verbindung mit Sturmböen und einzelnen Gewittern. Damit kann der Pegelstand des Flusses weiter ansteigen, und die Strömung nimmt zu. Zudem sind die Uferbereiche glitschig und aufgeweicht. Durch nasse Böden und Wind kann außerdem nicht ausgeschlossen werden, dass Bäume kippen oder Äste abbrechen. Zwar ist aktuell keine kritische Hochwassersituation zu erwarten, doch für eine große Veranstaltung in und an der Wupper sind dies keine guten Voraussetzungen.

Keine leichte Entscheidung

Mit der Entscheidung haben es sich die Initiatoren – neben dem Ressort Umweltschutz der Stadt sind das der Wupperverband, der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) – nicht leicht gemacht. Denn auch in den vergangenen drei Jahren musste das gemeinsame Aufräumen am Ufer wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Umso größer war in diesem Jahr die Motivation: 2.380 Freiwillige hatten sich angemeldet, um an den Ufern der Wupper klar Schiff zu machen. Sie alle muss die Stadt nun auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten.

Mit der Absage verlieren auch die Wupperputz-Buttons ihre Gültigkeit, mit denen die Teilnehmer sonst mit Bus und Schwebebahn zum Einsatzort und zurück fahren können. Auch der kostenlose Zoo-Besuch entfällt, ebenso die Suppe für alle Helfer an der Gesamtschule Barmen.

Talputz als Ersatz?

Der Wupperputz kann nicht verschoben werden, da die Ufer ab April aus Naturschutzgründen nicht mehr betreten werden dürfen. Einen Ersatz soll es dennoch geben: Ähnlich wie im Vorjahr denken die Initiatoren über eine gemeinsame Putz-Aktion wie den Talputz im vergangenen Herbst nach – in der Hoffnung, dass sich dann auch wieder viele Freiwillige melden.

Quelle: Stadt Wuppertal

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