Lieber reden statt seufzen

Zwischen Krisen und Überforderung setzt die Gesprächsreihe "Lasst uns reden" der Gemeinde Vohwinkel auf Austausch statt Ohnmacht. Ein gemeinsamer Abend (14.04.) soll Mut machen und neue Perspektiven eröffnen.

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Zwischen Krisen und Überforderung setzt die Gesprächsreihe „Lasst uns reden“ der Gemeinde Vohwinkel auf Austausch statt Ohnmacht. Ein gemeinsamer Abend soll Mut machen und neue Perspektiven eröffnen.

Selbst überzeugte Optimisten haben es derzeit schwer. Wer die Nachrichten verfolgt, ist mit immer neuen Krisen konfrontiert. Davon fühlen sich viele Menschen überfordert, die in ihrem Leben oft schon genug persönliche Sorgen und familiäre sowie gesundheitliche Herausforderungen bewältigen müssen. Hier möchte die Gesprächsreihe „Lasst und reden“, der evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel ansetzen. Diesmal lautet das Motto „Ich bin so müde vom Seufzen“.

„Es geht darum, wie sich Wege aus der Ohnmacht finden lassen und was einem in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung geben kann“, so Mitinitiator Matthias Stempfle. Für den Abend wurden anders als bei den vergangenen Veranstaltungen der Reihe, die im Februar 2025 startete, keine Experten eingeladen. Nach einem kurzen Impuls sollen die Gäste bei einem einfachen gemeinsamen Abendessen selbst ins Gespräch kommen.

Austausch statt Expertenrunde

„Wir möchten uns darüber austauschen, was unsere Geduld und unser Nervenkostüm strapaziert und was uns die Kraft gibt, zuversichtlich zu bleiben“, erläutert der Diakon. Die Gesprächsreihe soll zu einer positiven Debattenkultur beitragen.

Lasst uns reden!

Gesprächsreihe der Gemeinde Vohwinkel
Thema: „Ich bin so müde vom Seufzen“
Dienstag, 14. April, 19 Uhr
Gemeindezentrum, Gräfrather Straße 15

„Viele Menschen beklagen eine zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft. Manche sehen den Zusammenhalt im Schwinden und die Demokratie bedroht“, erklärt Matthias Stempfle weiter. Einige hätten längst die Faust in der Tasche geballt, aus unterschiedlichen Gründen, „wobei uns die eigenen Gründe oft plausibler erscheinen als die der anderen“.

Dialog als Schlüssel zum Zusammenhalt

Der Diakon sieht hier dringenden Handlungsbedarf. „Wenn wir zusammenleben wollen, führt kein Weg daran vorbei, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und einander die Hand zum Dialog zu reichen“, betont er. Die Kirchengemeinde wolle dazu beitragen, dass die Menschen in Vohwinkel wieder mehr ins Gespräch kommen, auch über Gemeindegrenzen hinaus.

Diakon Matthias Stempfle (rechts) hat die Reihe gemeinsam mit Presbyter Ulrich Wegemann und Jolie Drekovis initiiert.

Als Anregung dazu sollen wechselnde Spruchbanner dienen, die an der Kirche Gräfrather Straße aufgehängt werden. Bereits bei den letzten Veranstaltungen der Reihe war die Resonanz laut den Organisatoren erfreulich. Dabei wurden bewusst nicht nur Teilnehmer eingeladen, die sowieso schon einer Meinung sind. „Wir möchten Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen zusammenbringen“, so Matthias Stempfle.

Gespräche über Grenzen hinweg

Die Kirchengemeinde bemüht sich auch darüber hinaus um einen respektvollen Austausch über konfessionelle und gesellschaftliche Grenzen hinaus. Dazu leisten die „Kreuz

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