Ist der Ruf erst ruiniert, fährt sich’s völlig ungeniert

Wenn man den Führerschein morgens wegen Trunkenheit bereits abgeben musste, kann man sich später getrost betrunken ans Steuer setzen, denn mehr als einmal kann man den "Lappen" ja nicht verlieren. Dieser verhängnisvollen Logik folgte offenbar ein 42jähriger Mann.

Am Montagabend gegen 18:35 Uhr touchierte ein 42jähriger Ford-Fahrer auf der Gärtnerstraße in Wuppertal zwei geparkte Fahrzeuge und setzte seine Fahrt in Richtung Elias-Eller-Straße fort. Eine Zeugin bemerkte dies und informierte die Polizei. Der Mann konnte kurz darauf „Schlangenlinien fahrend“ in Vohwinkel von der Polizei angetroffen werden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer alkoholisiert war. Er musste mit zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem ergaben die weiteren Ermittlungen, dass der Unfallverursacher schon am Morgen des gleichen Tages wegen einer Alkoholfahrt aufgefallen war und deswegen keinen Führerschein mehr besaß.

Ein Zeuge (35 Jahre) war gegen 06.15 Uhr im Bereich Lichtscheid auf den Fahrzeuglenker aufmerksam geworden, weil dieser mit seinem Ford in Schlangenlinien fuhr. Er informierte die Polizei, die den Mann an der Remscheider Straße stellte. Weil er unter Alkoholeinfluss stand, musste der Wuppertaler seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben. Offenbar hielt den Mann das jedoch nicht davon ab, am Abend erneut alkoholisiert mit dem Auto zu fahren. Diesmal stellten die Beamten auch den Autoschlüssel sicher. Gegen den Mann wurde zudem eine zweite Strafanzeige gestellt. Der Sachschaden bei dem Unfall wird auf ca. 4000 Euro beziffert.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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