Gottesdienst mit Tanz zum Welthospiztag

Mittanzen erlaubt! Zum Welthospiztag lädt die Christliche Hospiz-Stiftung Wuppertal am Sonntag, 15. Oktober, um 10.00 Uhr, zu einem Gottesdienst mit dem "Lebenstänzer" Felix Grützner in die evangelische Kirche an der Gräfrather Straße ein.

Ohne Worte, aber nicht sprachlos
Zum Welthospiztag lädt die Christliche Hospiz-Stiftung Wuppertal am Sonntag, 15. Oktober, um 10.00 Uhr, zu einem besonderen Gottesdienst in die evangelische Kirche an der Gräfrather Straße 20 ein. Der Gottesdienst mit Superintendentin Ilka Federschmidt und Stadtdechant Dr. Bruno Kurth wird unter dem Motto „Das erste und das letzte Mal – unter Gottes Segen“ gefeiert. Gast ist der „Lebenstänzer“ Felix Grützner mit seiner Tanzperformance „Ohne Worte, aber nicht sprachlos“, die die Gottesdienstbesucher zum Mittanzen einlädt.

Der Tänzer und Choreograph ist unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Palliativmedizin in Bonn und Kursleiter Palliativ Care. Seine Ausbildung im Klassischen Ballett und Modernen Tanz erhielt er in Düsseldorf, Rom und Bonn. Seit 30 Jahren tanzt Felix Grützner im Kirchenraum und in Gottesdiensten.

Der Welthospiztag ist alljährlich für die Christliche Hospiz-Stiftung Anlass, auf die Arbeit der überwiegend von Ehrenamtlichen geleisteten Hospizarbeit in Wuppertal aufmerksam zu machen. Unter dem Dach der Stiftung engagieren sich in Wuppertal der ambulante Hospizdienst des Caritasverbandes, der Hospizdienst Pusteblume der Diakonie, der Christliche Hospizdienst im Wuppertaler Westen, der Hospizdienst Lebenszeiten und das stationäre Hospiz in Dönberg. Für die hospizliche Begleitung und Trauerbegleitung stehen rund 300 qualifizierte Ehrenamtliche zur Verfügung, die gemeinsam über 10.000 Einsatzstunden im Jahr in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender und deren An- und Zugehörigen leisten.

Gemeinsam werben die Hospizdienste und das stationäre Hospiz mit der Stiftung um Spenden für die nicht auskömmlich finanzierte Hospizarbeit in Wuppertal und bringen das Thema Sterben, Tod und Trauer in die Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr entstand so in Kooperation mit der Christlichen Hospiz-Stiftung Wuppertal der öffentliche Trauerort auf der Nordbahntrasse. Über den Zugang Bahnhof Loh/Rudolfstraße 125 ist dieser kleine Park erreichbar und lädt zum Verweilen, Trauern und Anteilnehmen ein. Auf kleinen Holztäfelchen dürfen trauernde und sonstige Besucher ihre Gedanken hinterlassen und mit anderen Gästen des Ortes teilen. Jeden Donnerstag von 14 bis 15 Uhr ist die Trauerbank durch eine/n Gesprächspartner/in aus den Hospizdiensten besetzt. Informationen und Hinweise zu diesem öffentlichen Trauerort und zu anderen Trauerveranstaltungen in Wuppertal: www.trauer-wuppertal.de

Informationen zur Christlichen Hospiz-Stiftung Wuppertal: www.stiftung-wuppertal.de

Ein Interview mit dem „Lebenstänzer“ Felix Grützner: www.evangelisch-wuppertal.de/aktuelle-meldungen-leser-1365/welthospiztag-tanz.html

 

 

 

 

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