Gesucht, gefunden: Digitale Karte für öffentliche Toiletten
63 Toiletten sind aktuell auf der Karte zu finden: WCs in öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern oder Stadtteilbibliotheken, zum Beispiel im Gartenhallenbad Langerfeld oder in der Stadtteilbibliothek BIB@BOB am BOB-Campus. Dabei kann nach Bedarfen wie einem Wickeltisch, rollstuhlgerechtem Zugang, Kostenfreiheit oder Öffnungszeiten gefiltert werden. Künftig sollen Fotos der Toiletten von außen und innen ergänzt werden, um Standorte vor Ort gut finden zu können. Außerdem können Menschen mit Beeinträchtigung schon im Vorfeld prüfen, ob die Toilette für Sie nutzbar ist.
Für Planung und spontanen Bedarf
Die digitale Karte kann auf jedem Computer, Tablet oder Smartphone aufgerufen werden. „Wir erhoffen uns damit, dass wir die Menschen besser informieren können“, erklärt Jana Verhülsdonk, die als Projektmanagerin bei der Entwicklung beteiligt war. „Das gilt sowohl für einen geplanten Stadtbesuch als auch für den kurzfristigen Bedarf.“
Die Karte ist Teil des Förderprojekts „Digitaler Zwilling“ und wurde gemeinsam mit dem Ressort Vermessung, Kataster und Geodaten umgesetzt. „Diese themenspezifische Kartenanwendung ,TopicMap‘ basiert auf dem DigiTal Zwilling der Stadt Wuppertal und ist als sogenannter Teilzwilling konzipiert. Das bedeutet: Sie nutzt ausgewählte Daten und Funktionen aus dem Gesamtmodell und bereitet sie gezielt für ein bestimmtes Thema verständlich auf“, erklärt Gunnar Ohrndorf, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität.
Smart Wuppertal
Der Aufbau des DigiTal Zwillings zählt zu den drei zentralen Projekten der aktuellen Phase von smart.wuppertal, die bis Ende 2026 läuft. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Programms „Smart Cities made in Germany“. Projektträger ist die KfW.
Quelle: Stadt Wuppertal
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